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Zahlt die Krankenkasse für eine Ernährungsberatung?

Veröffentlicht von Oviva · Mai 26, 2022

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Die gute Nachricht ist: die Oviva Ernährungsberatung wird von >90% aller Krankenkassen gezahlt. Die Ernährung spielt bei vielen Erkrankungen eine wichtige Rolle. Bei Personen mit Risikofaktoren, wie z. B. Bluthochdruck oder erhöhte Blutfettwerten, lässt sich durch eine Ernährungsberatung der Krankheitszustand verbessern. Auch bei vielen chronischen Erkrankungen kann eine Ernährungsumstellung helfen. 

Durch eine Ernährungsberatung lassen sich oft Folgekosten vermeiden. Deshalb kann es auch im Interesse der Krankenkasse sein, eine Ernährungsberatung zu bezahlen oder sich zumindest an den Kosten zu beteiligen. Wie viel die Krankenkasse zahlt, ist jedoch von Kasse zu Kasse sehr unterschiedlich.

Hier finden Sie die wichtigsten Informationen zu dem Thema.

Was kostet eine Ernährungsberatung?

Die Kosten einer Ernährungsberatung liegen meist zwischen 40 und 80 Euro. Bei Oviva ist die Ernährungsberatung häufig kostenlos. Haben Sie eine ärztliche Verordnung und sind Sie bei einer unserer 40 Partner-Krankenkassen versichert? Dann übernimmt die Kasse die Kosten zu 100 %.

Wie viele Beratungseinheiten notwendig sind, ist individuell und hängt von persönlichen Umständen und zugrunde liegenden Erkrankungen ab. In der Regel geht eine Ernährungsberatung über 4 bis 6 Monate und umfasst bis zu 5 Beratungseinheiten. Je nach Diagnose können aber auch mehr Termine sinnvoll sein und die Krankenkasse unterstützt Patienten mit weiteren Beratungsangeboten (z.B. Gesundsheitskurse, spezielle Therapieangebote für Adipositas). 

Im Rahmen der Prävention gibt es in der Regel zwei Programme pro Jahr. Diese können Sie nutzen, um eine Ernährungsberatung von Oviva zu erhalten.

Übersicht zu den Kosten einer Ernährungsberatung

KrankenkasseÜblicher Eigenanteil der Patient*innenEigenanteil für Oviva
TKKmin. 45 €Kostenlos
Barmermin. 75 € Kostenlos
DAKmin. 75 €Kostenlos

 

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Ihre Vorteile der Ernährungsberatung auf einen Blick

Die kostenlose Ernährungsberatung von Oviva hilft Ihnen, ohne Verzicht Ihr Wohlfühlgewicht zu erreichen, sich mehr zu bewegen und Gewohnheiten zu entwickeln und beizubehalten, die Ihnen helfen, Ihre Ziele zu verwirklichen.

  • Beratung durch zertifizierte Ernährungsfachkräfte
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In welchen Fällen übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine Ernährungsberatung?

Die Kostenübernahme durch Krankenkassen ist gesetzlich geregelt. Nach § 43 des Sozialgesetzbuchs (SGB) V übernimmt die Krankenkasse Leistungen, die helfen, Rehabilitationsziele zu erreichen und chronischen Krankheiten entgegenzuwirken.

In der Regel werden die Kosten bei Erkrankungen übernommen, die durch fehlerhafte Ernährung verursacht werden und durch ernährungsbezogene Maßnahmen verbessert werden können (§ 43 des GSB). Dazu zählen:

  • Stoffwechselerkrankungen wie:
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie:
    • Hypertonie
    • Koronare Herzkrankheiten
  • Mangel und Fehlernährung wie:
    • Anorexia nervosa und Bulimie
    • Onkologische Patienten
    • COPD
    • Schwangerschaft und Stillzeit
    • Gedeihstörungen bei Kindern
    • Makonährstoffmangel
    • Mikronährstoffmangel
    • Nutritional Risk Score >3
    • Dysphagie
  • Übergewicht und Adipositas
  • Nierenerkrankungen wie:
    • Niereninsuffizienz
    • Ernährung bei Dialyse
    • Nierensteine
  • Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie:
    • Laktoseintoleranz, Fruktosemalabsorption, Sorbitunverträglichkeit
    • Kreuzreaktionen, Ernussallergie
  • Verdauungserkrankungen:
    • Obstipation/ Diarrhoe
    • Reizdarm
    • CED
    • Leaky-Gut-Syndrome
    • Gallenwegserkrankungen
    • Pankreaserkrankungen
    • Reflux
    • Kurzdarm
    • Status nach Resektionen
    • Zöllakie
    • Bariatrische OP

Zusätzlich bieten die meisten Krankenkassen zwei Präventionsprogramme/ Gesundheitskurse nach § 20 des SGB, welche Sie für Ernährungskurse einsetzen können. Diese Gesundheitskurse sind oft kürzer und weniger personalisiert, bieten jedoch eine tolle Möglichkeit schweren Krankheiten durch eine verbesserte Ernährung vorzubeugen.

Arzt schaut auf sein Handy am Arbeitsplatz

Gibt es eine Ernährungsberatung auf Rezept?

Die Krankenkasse zahlt die Kosten für eine Ernährungsberatung (§ 43) und das spezielle Therapieangebot für Adipositas nur, wenn eine Notwendigkeit besteht. Die Ärzt*in entscheidet darüber, ob diese vorliegt. Wenn ein medizinisches Problem besteht, das durch eine Ernährungsberatung behoben werden kann, stellt er eine Verordnung oder ein Rezept aus.

Die Verordnung und ein Kostenvoranschlag sollten bei der Krankenkasse vor Beginn der Ernährungsberatung eingereicht werden. Für Gesundheitskurse zur Prävention (§ 20) wird kein Rezept benötigt – hiervon stehen Ihnen pro Jahr meist zwei Kurse zu.

Welche Bedingungen muss die Ernährungsberatung erfüllen?

Die Krankenkasse übernimmt nur Ernährungsberatungen, die von zertifizierten DiätassistentInnen, ÖkotrophologInnen oder ErnährungswissenschaftlerInnen durchgeführt werden.

Zertifizierungen der folgenden Organisationen werden von den Krankenkassen anerkannt:

  • DGE: Ernährungsfachkraft der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V.
  • VFED: Ernährungsfachkraft des Verbands für Ernährung und Diätetik e. V.
  • QUETHEB: Ernährungsfachkraft der Deutschen Gesellschaft der qualifizierten Ernährungstherapeuten und Ernährungsberater e. V. 
  • VDOE: Ernährungsfachkraft des BerufsVerbands Oecotrophologie e. V.
  • VDD: Ernährungsfachkraft des Verbands der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband e. V.

Wie hoch ist die Kostenübernahme der Krankenversicherungen?

Die Krankenkassen übernehmen in den meisten Fällen 80 – 100 % der Kosten. Allerdings nur bis zum Maximalbetrag und eine gewisse Anzahl an Beratungseinheiten. Der Betrag, den die Krankenkasse maximal zahlt, sowie die Anzahl an Ernährungsberatungseinheiten ist von Kasse zu Kasse unterschiedlich. Die Oviva Ernährungsberatung wird vollständig übernommen und ist kostenlos.

Wie viel man als Patient*in zu bezahlen muss, hängt also auch von den Kosten und dem Anbieter der Ernährungsberatung ab. 

Bei Personen, die von Zuzahlungen befreit sind oder unter 18 Jahre alt sind, übernimmt die Krankenkasse 100 % der Kosten. Allerdings auch hier nur bis zur Höchstgrenze. 

Oviva hat eine spezielle Regelung und bietet für die meisten Patienten, welche aus der Ferne betreut werden (per Videoanruf), die Ernährungsberatung komplett ohne Zuzahlung an. Neben geringeren Kosten bietet eine solche Ernährungsberatung noch weitere Vorteile: Sie sparen sich die Anfahrt, können von überall mit Ihrer Ernährungsberater*in sprechen, und haben gleichzeitig Zugriff auf all Ihre Daten in der App. 

Um die Rechnung für Patient*innen zu erleichtern, bieten manche Ernährungsberatungen einen Kostenrechner an. Bei der kostenlosen Oviva Ernährungsberatung können Sie sich mit wenigen Klicks anmelden und prüfen, ob Ihre Krankenkasse die Kosten komplett übernimmt. Oviva kümmert sich für Sie um die Kostenübernahme und das notwendige Rezept.

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Die Krankenkasse übernimmt die Ernährungsberatung, wenn diese verschrieben wurde

Voraussetzung für eine Kostenübernahme ist eine Verordnung vom Arzt. Liegt diese vor, übernehmen gesetzliche Krankenkassen zumindest einen Teil der Kosten. Wie viel genau, ist von Krankenkasse zu Krankenkasse und je nach Ernährungsberater unterschiedlich. Am besten lassen Sie sich von einer Ernährungsberatung einen Kostenvoranschlag machen und reichen diesen zusammen mit der Verordnung bei der Krankenkasse ein. Ihre Krankenkasse wird Ihnen dann mitteilen, welche Kosten sie übernimmt.

Manche Ernährungsberatungen, wie Oviva, stellen Ihnen diese Informationen auch vorab zur Verfügung, sodass Sie nicht bei Ihrer Krankenkasse nachfragen müssen.

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Erstatten auch private Krankenkassen eine Ernährungsberatung?

Die Kostenübernahme durch private Krankenkassen ist nicht gesetzlich geregelt. Welche Leistungen übernommen werden, hängt vom individuellen Vertrag mit der Krankenkasse ab.

Wenn Sie wissen möchten, ob Ihre private Krankenkasse die Kosten für eine Ernährungsberatung übernimmt, sollten Sie Ihre Vertragsunterlagen prüfen oder Ihre Krankenkasse kontaktieren.

Fazit: Krankenkassen beteiligen sich bei Notwendigkeit

Gesetzliche Krankenkassen beteiligen sich an den Kosten für eine Ernährungsberatung, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Ob diese vorliegt, entscheidet der Arzt, der daraufhin eine Notwendigkeitsbescheinigung – eine Art Rezept – ausstellt. Zu welchem Betrag sich die Krankenkasse beteiligt, ist allerdings sehr individuell.

Oviva Ernährungsberatung

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