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Adipositas und Übergewicht: Folgeerkrankungen

Veröffentlicht von Oviva · November 29, 2022

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Adipositas schränkt nicht nur die Lebensqualität ein, sondern ist auch ein erhebliches Gesundheitsrisiko. Starkes Übergewicht kann zu einer Reihe von Folgeerkrankungen führen. Oviva kann bei der Gewichtsreduktion helfen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Adipositas erhöht das Risiko chronischer Erkrankungen.
  • Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Fettleber gehören dazu.
  • Jedes Kilo zählt: Je höher der Adipositas Grad, desto stärker wächst das Risiko.
  • Die Ernährungsberatung von Oviva bietet Hilfe bei Adipositas.

Was ist Adipositas? 

Adipositas ist der medizinische Fachbegriff für starkes Übergewicht. Aufgrund der vielen mit Adipositas verbundenen Gesundheitsrisiken wird Fettleibigkeit mittlerweile selbst als Diagnose angesehen. Zu den Adipositas Ursachen gehören neben Ernährung und Lebensstil auch genetische Veranlagung und Umwelteinflüsse.

Zur Definition von krankhaftem Übergewicht wird der Body-Mass-Index herangezogen, der Körpergewicht und Körpergröße ins Verhältnis setzt: Ab einem BMI von 30 sprechen Ärzt*innen von Adipositas. Näheres zum Thema erfahren Sie in unserem Artikel „Was ist Adipositas„. 

Adipositas Grade 

Adipositas wird in drei Stufen, die sogenannten Adipositas Grade, unterteilt. Die Schwere der Adipositas Symptome und die damit verbundenen Risiken wachsen mit dem Adipositas Grad. Die Grenzen zwischen Adipositas Grad I, Grad II und Grad III werden wieder durch den BMI bestimmt.

Mit unserem BMI Rechner ermitteln Sie, ob Sie an Adipositas leiden könnten und wenn ja, welcher Adipositas Grad bei Ihnen vorliegt.

Wie hoch ist das Risiko für schwere Erkrankungen?

Menschen mit Adipositas haben ein erhöhtes Risiko, schwere Erkrankungen, zum Beispiel des Herzens oder der Leber, zu entwickeln. Wie hoch das Risiko für Adipositas Folgeerkrankungen ist, hängt unter anderem vom Adipositas Grad ab. Besonders problematisch ist Grad III Adipositas, der deshalb auch als morbide Adipositas bezeichnet wird.

Auch die Fettverteilung spielt bei der Beurteilung des Krankheitsrisikos eine Rolle: Je höher der Anteil von Bauchfett ist, desto wahrscheinlicher sind gesundheitliche Folgen. 

Begleit- und Folgeerkrankungen der Adipositas

Adipositas begünstigt die Entwicklung vieler Gesundheitsprobleme und Krankheiten. Sie tritt zudem oft zusammen mit Bluthochdruck und erhöhten Blutzucker- und Blutfettwerten auf – eine Kombination von Faktoren, die ein zusätzliches Erkrankungsrisiko darstellen.     

Die folgende Tabelle zum Einfluss der Adipositas auf das Risiko verschiedener chronischer Erkrankungen beruht auf Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO:

Risiko mehr als 3-fach erhöhtRisiko 2- bis 3-fach erhöhtRisiko 1- bis 2-fach erhöht
Typ 2 DiabetesKoronare HerzkrankheitPolyzystisches Ovarsyndrom und andere hormonelle Störungen bei Frauen
FettleberHerzinsuffizienzTestosteronmangel bei Männern
GallensteineArthrose Rückenbeschwerden
Schlafapnoe-SyndromGichtKrebserkrankungen, darunter Speiseröhren-, Darm- und Nierenkrebs, bei Frauen Brust- und Gebärmutterkrebs
Gastroösophagealer Reflux
Harninkontinenz bei Frauen

Nicht für alle Adipositas Folgeerkrankungen lässt sich das vergrößerte Risiko so genau beziffern. Jedoch besteht ein nachweislich erhöhtes Erkrankungsrisiko auch für

  • Nierenerkrankungen
  • Schwangerschaftskomplikationen, wie Schwangerschaftsdiabetes, Präeklampsie oder Fehl- und Frühgeburten
  • Störungen der Blutgerinnung
  • Demenz

Außerdem haben Menschen mit Adipositas ein hohes Komplikationsrisiko bei chirurgischen Eingriffen sowie ein erhöhtes Risiko, dass es durch eine Narkose zu Problemen kommt.

Psychische Folgen der Adipositas

Adipositas ist nicht nur ein medizinisches Problem. In vielen Fällen hat starkes Übergewicht auch schwerwiegende psychische und soziale Folgen. Einerseits wird die Lebensqualität adipöser Menschen oft durch die objektiven Schwierigkeiten eingeschränkt, im Berufsleben und im Alltag Leistung zu erbringen und an normalen Aktivitäten teilzunehmen. Andererseits sehen sich Übergewichtige vielfältigen Formen von Stigmatisierung und Diskriminierung ausgesetzt. Zu den sozialen Folgen von Übergewicht gehört Diskriminierung im Beruf – adipösen Menschen wird tendenziell weniger zugetraut, man hält sie für schlechter qualifiziert und weniger belastbar als Menschen mit Normalgewicht – ebenso wie Diskriminierung im sozialen Bereich, im Gesundheitswesen und durch die Medien.

Diese Erlebnisse machen Menschen mit Adipositas anfälliger für ein negatives Selbstbild, Mangel an Selbstvertrauen sowie für Depressionen und andere psychische Störungen. Negative soziale Erfahrungen können auch zu einer Zunahme von problematischem Essverhalten führen. Für adipöse Menschen spielt Essen oft eine wichtige Rolle beim Abbau emotionaler Spannungen und als Trostspender bei psychischen Problemen. Spielarten dieses oft bereits in der Kindheit erlernten dysfunktionalen Essverhaltens sind wichtige Adipositas Risikofaktoren: Sie führen in einen Teufelskreis, der das Abnehmen besonders schwer macht.

Oviva bietet Hilfe bei Adipositas

Selbst wenn es nur um ein paar Kilo geht: Abnehmen ist nicht einfach. Das gilt vor allem bei einer Adipositas, die meist bereits viele Jahre besteht. Es kann sehr mühselig sein, ausgeprägte Gewohnheiten und angeeignetes Essverhalten zu überwinden. Unwissenheit zum Thema Ernährung kommt oft erschwerend hinzu. Deshalb müssen und sollten Sie sich dieser Aufgabe nicht allein stellen.

Das sehen mittlerweile auch fast alle Krankenversicherungen so – und finanzieren verschiedene moderne Ansätze der Adipositas-Therapie. Für Sie bedeutet das, dass Sie die Oviva Ernährungstherapie kostenfrei in Anspruch nehmen können. Holen Sie sich diese Unterstützung. Mit unserer Hilfe können Sie durch auf Sie abgestimmte Ernährung Ihr Gewicht reduzieren und das Risiko von Adipositas Folgeerkrankungen senken.

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Beeinflusst Adipositas das Sterberisiko?

Ja, Adipositas beeinflusst das Sterberisiko und damit die Lebenserwartung. Mediziner*innen gehen davon aus, dass bei Adipositas Grad III die Lebenserwartung um 8 bis 10 Jahre verkürzt ist. Auch wenn verschiedene medizinische Erhebungen die Risiken unterschiedlich beziffern, ist die Tendenz doch eindeutig: Im Vergleich zu Menschen mit Normalgewicht haben Männer und Frauen mit Adipositas in allen Altersklassen ein erhöhtes Sterberisiko. Das betrifft insbesondere das Risiko von tödlichen Schlaganfällen und die Sterblichkeit infolge von Diabetes, Nieren- und Lebererkrankungen, Atemwegserkrankungen und Krebs. 

Freundliche Ernährungsberaterin in einem Patientengespräch

Geprüft durch:

Veronika Albers

Veronika Albers ist Diplom-Ökotrophologin und arbeitet als zertifizierte Ernährungsberaterin (VFED) bei Oviva. Sie glaubt an das hybride Ernährungsberatungsmodell – persönliche Beratung mit technischer Unterstützung der Oviva App.

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