Überschüssige Haut nach dem Abnehmen

Veröffentlicht von Oviva · Dezember 29, 2022

Wer durch eine Gewichtsabnahme viel Gewicht verliert, hat anschließend häufig schlaffe Haut. Mit der richtigen Ernährung, wie sie Oviva Ernährungsfachkräfte empfehlen, und weiteren Maßnahmen können Sie etwas dagegen tun.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Schlaffe, überschüssige Haut ist nichts Ungewöhnliches. Viele Menschen kennen dieses Phänomen.
  • Möglichkeiten, um schlaffer Haut entgegenzuwirken, gibt es mehrere. Gesunde Ernährung, wie sie von Oviva empfohlen wird, ist eine davon.
  • Ein chirurgischer Eingriff kann ebenfalls helfen, wenn man überschüssige Haut loswerden möchte.

Ursachen für überschüssige Haut

Die Ursachen für überschüssige Haut sind vielfältig. Wer es geschafft hat, durch ausgewogene Ernährung abzunehmen, freut sich über seinen Erfolg. Nach dem Abnehmen überschüssige Haut zu haben, ist relativ normal. Die Straffheit der Haut hängt unter anderem von den strukturellen Komponenten der Haut wie den Elastin und dem Kollagen ab.

Wenn nach dem Abnehmen überschüssige Haut zurückbleibt, gibt es dafür vor allem zwei Gründe:

  1. Zeitspanne des hohen Gewichts: Die Haut des Menschen kann sich sehr gut anpassen. Sie kann sich ausdehnen, aber auch zusammenziehen. Je länger jedoch Adipositas und ein hohes Ausgangsgewicht bestehen, desto höher ist das Risiko, dass die Haut sich nicht mehr optimal anpassen kann. Die strukturellen Komponenten wurden über einen zu langen Zeitraum gedehnt und bilden sich nach einem starken Gewichtsverlust nicht mehr zurück.
  2. Höhe des Gewichtsverlusts: Wer viel Bauchfett verliert, verliert hier auch viel subkutanes Fett. Subkutanes Fett ist das Fett, das direkt unter der Hautoberfläche zu finden ist. Nach einem deutlichen Gewichtsverlust muss die Haut viel weniger Fläche bedecken. Je höher die Gewichtsabnahme ausfällt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Haut schlaff bleibt.

Weitere Faktoren, die überschüssige Haut nach dem Abnehmen begünstigen können:

  • Rauchen: In Studien hat sich gezeigt, dass das Rauchen wie auch das Passivrauchen zu vorzeitiger Hautalterung und zur Erschlaffung der Haut beitragen kann. Tabakrauch hat einen negativen Einfluss auf die Kollagensynthese.
  • UV-Strahlung: Starke Sonneneinstrahlung kann die Hautalterung beschleunigen. Ist die Haut bereits durch UV-Strahlung geschädigt, kann es nach einer Gewichtsabnahme eher zu einer schlaffen Haut kommen. Hier kann es helfen, auf einen zuverlässigen Sonnenschutz zu achten.
  • Alter: Das Alter spielt eine wichtige Rolle, wenn es um überschüssige Haut nach dem Abnehmen geht. Mit zunehmendem Alter produziert der Körper immer weniger Elastin und Kollagen. Das hat zur Folge, dass die Haut weniger elastisch ist und sich nicht mehr so leicht zurückbilden kann. Hier kann es hilfreich sein, sich eiweißreich zu ernähren und verschiedene Eiweißquellen wie Hülsenfrüchte, Milchprodukte, Eier und Fleisch zu kombinieren. Wer Hilfe beim Abnehmen braucht, findet in den Ernährungsfachkräften von Oviva die richtigen Ansprechpartner.

Wichtig zu wissen: Ob überschüssige Haut am Bauch oder an anderen Körperstellen zurückbleibt, ist individuell. Manche Menschen haben damit weniger Probleme, andere leiden nach einer Gewichtsabnahme unter Hautlappen. Es spielen sehr viele Faktoren eine Rolle.

Kann sich überschüssige Haut zurückbilden?

Ob sich überschüssige Haut nach dem Abnehmen zurückbildet, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Soll sich die Haut nach beziehungsweise während des Gewichtsverlusts zurückbilden, so müssen sich die Fasern im Bindegewebe zusammenziehen. Ziehen sich die Bindegewebsfasern zusammen, so wird die Hautoberfläche kleiner. Dieser Vorgang funktioniert besser, je jünger der Mensch ist. In der Regel ist das Bindegewebe bei jungen Menschen noch elastischer und es besteht eher die Chance, dass sich überschüssige Haut zurückbildet.

Kann man schlaffer Haut nach dem Abnehmen vorbeugen?

Ja, Sie können schlaffer Haut nach dem Abnehmen vorbeugen. Grundsätzlich sollten Sie dafür langsam abnehmen. Allerdings handelt es sich hier lediglich um eine Vermutung. Es ist bislang nicht bewiesen, dass eine schnelle Gewichtsabnahme die Hautschlaffheit allein verursacht.

Allerdings spricht dennoch einiges dafür, sich beim Abnehmen Zeit zu lassen. Schlaffe Haut an Bauch und Armen lässt sich dadurch möglicherweise nicht verhindern, aber der Abnehmerfolg ist oftmals nachhaltiger und gilt als gesünder. Wer wissen möchte, wie man am besten abnimmt, ist mit der Oviva App gut beraten.

Gesundheitliche Risiken von überschüssiger Haut

Aus medizinischer Sicht ist schlaffe Haut in der Regel unbedenklich. Es kann jedoch sein, dass es zu Hautreizungen kommt. Wenn die überschüssige Haut nach dem Abnehmen so schlaff ist, dass sie aufliegt, so kann sich in den Hautfalten Feuchtigkeit und Schweiß ansammeln. Kann die Feuchtigkeit aus den Hautfalten nicht entweichen, kann es zu Hautirritationen kommen.

Wenn Sie Hautirritationen durch überschüssige Haut bei sich feststellen, sollten Sie sich an einen Dermatologen oder eine Dermatologin wenden. Hautreizungen müssen individuell untersucht und behandelt werden. Bleibt eine Fettschürze unbehandelt, können dadurch chronische Entzündungen entstehen. Manche fühlen sich durch überschüssige Haut zudem in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Auch das Körperbild und die Psyche können darunter leiden. Ob und wie überschüssige Haut behandelt werden sollte, hängt von den individuellen Beschwerden ab.

Wie lässt sich die Haut wieder straffen?

Wenn Sie die Haut wieder straffen und nach dem Abnehmen überschüssige Haut loswerden möchten, haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Zur Straffung der Haut werden unter anderem folgende Maßnahmen empfohlen:

  • Sport: Sport und insbesondere Krafttraining sollen die Haut unterstützen. Sicher ist, dass mehr Muskeln und damit mehr Masse unter der Haut die Haut straffer erscheinen lassen können. Es gibt aber keinen Beweis dafür, dass die Haut direkt gestrafft wird. Es ist immer sinnvoll, körperlich aktiv zu sein. Krafttraining unterstützt zudem Herz und Knochen.
  • Cremes: Vielfach wird das Eincremen der Haut mit speziellen, straffenden Cremes empfohlen. Es spricht nichts dagegen, den Körper und die Haut zu pflegen. Für das Wohlbefinden kann das sehr gut sein. Es gibt viele Cremes, die behaupten, dass sie dazu beitragen, die Haut zu straffen. In der Regel sind diese Produkte nicht in der Lage, die Haut tatsächlich zu straffen, sondern können lediglich dazu beitragen, das Aussehen von feinen Linien und Falten zu verbessern.
  • Kollagen: Oftmals wird empfohlen, Kollagen als Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. Auch hier gibt es noch keine eindeutigen Beweise. Hier kann es sinnvoll sein, die Ernährung allgemein ausgewogen zu gestalten und ausreichend Eiweiß über die Ernährung aufzunehmen. Wer nachhaltig abnehmen und seinen Bauchumfang verringern möchte, lässt sich am besten bei Oviva beraten.

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Wie kann man Haut straffen ohne OP?

Die Haut zu straffen ohne OP ist möglich. Wer überschüssige Haut entfernen möchte ohne OP und hierfür eine andere medizinische Lösung sucht, wendet sich am besten an einen Facharzt oder eine Fachärztin. Lassen Sie sich ärztlich beraten, wenn Sie überschüssige Haut nach dem Abnehmen wegbekommen möchten und andere Maßnahmen nicht funktioniert haben.

Es gibt neben der chirurgischen Bauchdeckenstraffung nicht invasive sowie minimalinvasive Behandlungen. Dazu gehören:

  • Behandlung mit Ultraschall- oder Radiofrequenzenergie: Bei dieser nicht invasiven Methode wird die Haut nicht eingeschnitten und es bleiben keine Narben zurück. Die Hautoberfläche wird mit Ultraschallenergie oder Radiofrequenzenergie behandelt. Dadurch wird die Haut erwärmt und die Produktion von Kollagen angeregt. Diese Form der Behandlung hat zumindest bei kleinflächigen Behandlungen im Gesicht gute Erfolge gezeigt.
  • Laserbehandlungen, Fadenlifting und Radiofrequenzmethoden: Bei diesen Methoden ist zum Teil eine zumindest örtliche Betäubung notwendig und es werden bestimmte Bereiche gezielt behandelt, indem man kleine Hauteinschnitte setzt. Auch hier können mitunter gute Erfolge bei der Hautstraffung erzielt werden. Beim Fadenlifting werden beispielsweise medizinische Fäden unter die Haut gesetzt. Dies hat den Effekt, dass Kollagen gebildet und die Haut gestrafft wird.

Wichtig zu wissen: Vor allem wenn man viel überschüssige Haut am Bauch oder den Armen hat, kommen minimalinvasive und nicht invasive Methoden an ihre Grenzen. Hier kann die überschüssige Haut eventuell nur durch eine Bauchdeckenstraffung entfernt werden.

Bauchdeckenstraffung bei überschüssiger Haut

Mit einer Bauchdeckenstraffung kann man überschüssige Haut entfernen. Haben andere Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg gebracht, denkt man vielleicht über einen chirurgischen Eingriff nach. Bei der Bauchdeckenstraffung handelt es sich um eine OP, bei welcher überschüssige Haut chirurgisch entfernt wird. Man unterscheidet zwischen einer kleinen und einer großen Bauchdeckenstraffung. Die kleine Bauchdeckenstraffung wird angewandt, wenn nur wenig Haut am Unterbauch gestrafft werden soll. Bei der großen Bauchdeckenstraffung wird die Haut rund um den Bauchnabel entfernt. Hier lassen Sie sich am besten ärztlich beraten, ob und welche Art der Bauchdeckenstraffung in Ihrem Fall sinnvoll wäre.

Wann übernimmt die Krankenkasse eine Fettschürzen-OP?

Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für eine Fettschürzen-OP unter bestimmten Voraussetzungen. Handelt es sich um einen rein kosmetischen Eingriff, dann kommt die Krankenkasse in der Regel nicht für die Kosten auf. Wenn man jedoch nachweisen kann, dass es durch den Hautlappen beziehungsweise die Fettschürze zu Problemen gekommen ist, beteiligt sich die Krankenkasse eventuell an den Kosten. Auch wer mehr als 20 kg abgenommen hat und nachweisen kann, dass er dieses Gewicht halten kann, bekommt eventuell Unterstützung. Wichtig: Fragen Sie vorab bei Ihrer Krankenkasse nach, ob Sie sich an den Kosten für die Bauchdeckenstraffung beteiligt. 

Freundliche Ernährungsberaterin in einem Patientengespräch

Geprüft durch:

Veronika Albers

Veronika Albers ist Diplom-Ökotrophologin und arbeitet als zertifizierte Ernährungsberaterin (VFED) bei Oviva. Sie glaubt an das hybride Ernährungsberatungsmodell – persönliche Beratung mit technischer Unterstützung der Oviva App.

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