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Ernährung bei Bluthochdruck

Veröffentlicht von Oviva · August 30, 2022

Kostenlose Ernährungstherapie starten

Mit der richtigen Ernährungstherapie wie von Oviva lässt sich Bluthochdruck effizient bekämpfen. Die Volkskrankheit ist weit verbreitet und führt unbehandelt oft zu bedrohlichen Folgediagnosen (z. B. Herzinfarkt).

Das Wichtigste in Kürze:

  • Bluthochdruck beginnt ab Werten von 140 mm Hg (systolisch) zu 90 mm Hg (diastolisch).
  • Symptome bei Bluthochdruck können z.B.  Ohrensausen, Nasenbluten, Sehstörungen, Herzrasen, Unruhe und Kopfschmerzen sein.
  • Eine Ernährungstherapie kann helfen, die Symptome zu lindern.

Definition: Was ist Bluthochdruck? 

Bluthochdruck ist die Bezeichnung für einen krankhaft erhöhten Druck in den Gefäßen. Es handelt sich dabei um eine weit verbreitete Volkskrankheit, die als der bedeutendste Faktor für die Entstehung weiterer Herz-Kreislauf-Erkrankungen gilt. Bluthochdruck (Hypertonie) liegt bei Werten ab 140 mm Hg (systolischer Blutdruck) zu 90 mm Hg (diastolischer Blutdruck) vor. Wenn nur einer dieser Werte erhöht ist, spricht man von isoliertem Hochdruck.

Bluthochdruck: Symptome 

Die Symptome von Bluthochdruck sind meistens unspezifisch und werden daher schnell übersehen. Zu den möglichen Anzeichen gehören Schwindel und Ohrensausen, innere Unruhe, Nasenbluten, Herzrasen, Sehstörungen, Schweißausbrüche und Kopfschmerzen. Bei stark erhöhtem Blutdruck kann es zu Luftnot und Engegefühlen in der Brust (Angina pectoris) kommen. In diesem Fall sollte umgehend ärztliches Fachpersonal hinzugezogen werden.

Risikofaktoren und Ursachen bei Bluthochdruck 

Die Risikofaktoren und Ursachen bei Bluthochdruck sind oft eng mit dem Lebensstil verbunden. So wird die Entstehung durch Übergewicht, Bewegungsmangel oder eine mangelhafte Ernährung begünstigt. Insbesondere der Konsum von Kochsalz beeinflusst den Blutdruck, sodass die Verminderung der Salzaufnahme sogar zur Therapie von Hypertonie gehört. Neben diesen lebensstilbedingten Einflussfaktoren kann Bluthochdruck auch genetische Ursachen haben.

Ernährungstherapie bei Bluthochdruck

Die passende Ernährungstherapie bei Bluthochdruck richtet sich nach den individuellen Gegebenheiten der Betroffenen. Wenn beispielsweise zusätzlich Diabetes mellitus oder eine Fettstoffwechselstörung vorliegt, müssen viele Besonderheiten beachtet werden. Außerdem ist es oft nicht nur das Ziel, den Blutdruck zu senken, sondern auch abzunehmen. Dem kann eine professionelle Ernährungsberatung gerecht werden.

Die nachfolgenden Angaben sind daher allgemeiner Natur und bieten einen ersten Einstieg ins Thema. Bei Oviva erhalten Sie Unterstützung von erfahrenen Ernährungsfachkräften, die Ihnen dabei helfen, Ihre Ernährung und Ihre Gewohnheiten erfolgreich und langfristig umzustellen. Die Krankenkasse zahlt in den meisten Fällen für die Ernährungstherapie, da die Umstellung und Anpassung der Ernährung eine der wirksamsten Therapieoptionen bei Bluthochdruck und Adipositas ist.

In vielen Fällen lässt sich auf diese Weise sogar eine Medikamenteneinnahme vermeiden bzw. reduzieren. Die systematische Vermittlung von Wissen über die richtige Ernährung und ein geschulter Umgang mit Lebensmitteln sind zwei wichtige Bausteine der Ernährungstherapie. Auf diese Weise lässt sich das Risiko für gefährliche Folgediagnosen wie Schlaganfälle oder Herzinfarkte senken. Bei starkem Übergewicht sollte eine ergänzende Adipositas Behandlung stattfinden, da der Blutdruck auf diese Weise am deutlichsten gesenkt werden kann.

Richtige Ernährung bei Bluthochdruck

Die richtige Ernährung bei Bluthochdruck sollte sich auf eine vielseitige und pflanzlich betonte Kost stützen. Dabei sollten Obst und Gemüse einen möglichst hohen Anteil an der täglichen Nahrungsaufnahme haben. Gerade Gemüse und Olivenöl gelten als wahre natürliche Blutdrucksenker. Geeignete Lebensmittel bei Bluthochdruck sind der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen.

EmpfehlungGeeignete Lebensmittel
gesunde Öle     Pflanzliche Öle wie Raps-, Oliven-, Walnuss-, Hanf oder Leinöl bevorzugen
Gelegentlicher Verzehr von SeefischenThunfisch, Hering, Lachs, Makrele
Obstalle frischen Obstsorten  
Gemüsealle frischen Gemüsesorten     
naturbelassene NüsseWalnüsse, Cashews, Pistazien, Mandeln, Paranüsse, Haselnüsse
Natriumarmes WasserWasser mit unter 20 mg Natrium pro Liter
Würzen statt salzenPfeffer, Kümmel, Liebstöckel, Knoblauch, Ingwer, Kurkuma oder auch Chili und Currypulver.

Nur 3-4 Gramm Kochsalz / Tag

Bei Bluthochdruck wird oft zu der sogenannten mediterranen Küche geraten. Diese Ernährungsform wird auch Mittelmeer-Diät genannt und stützt sich auf Obst, Gemüse und moderaten Fischkonsum. In Abhängigkeit höherer Adipositas Grade oder lebensstilbedingter Begleiterkrankungen kann es aber notwendig sein, diese Ernährungsempfehlung an Ihre individuellen Gegebenheiten anzupassen. Bei Oviva ermitteln Ernährungsfachkräfte mit Ihnen zusammen, welche Lebensmittel Ihren Bedürfnissen am besten gerecht werden und Ihrem Geschmack entsprechen.     

Grundsätzlich konsumieren Menschen in den westlichen Industrienationen häufig zu viel Kochsalz. Da das Salz den Blutdruck antreibt, versuchen Sie es so oft wie möglich durch Kräuter oder andere Gewürze zu ersetzen. Außerdem braucht der Körper ausreichend Flüssigkeit, damit das Blut optimale Fließeigenschaften besitzt. Trinken Sie daher viel. Wasser und ungesüßte Tees bieten sich an, kalorienhaltige Getränke sollten Sie dagegen vermeiden. 

Auf Tabak und Alkohol sollte bei Bluthochdruck möglichst verzichtet werden. Auch Süßigkeiten und Knabbereien sollten nur in moderaten Mengen verzehrt werden, was auch positive Effekte auf die Gewichtsreduktion hat. In verarbeiteten Lebensmitteln ist häufig Kochsalz versteckt, sodass frisch gekochte Speisen bei Hypertonie unbedingt zu bevorzugen sind.

Beispiel: Was frühstücken bei Bluthochdruck?

Wenn Sie auf der Suche nach einem Beispiel sind, was Sie bei Bluthochdruck frühstücken können, finden Sie hier eine Inspiration. Mit frischem Obst und anderen blutdrucksenkenden Lebensmitteln lassen sich morgens herzhafte Gerichte zaubern, die gesund sind und gut schmecken.

Versuchen Sie es zum Beispiel mit einer Bowl, deren Zutaten Sie für genügend Abwechslung jeden Morgen variieren können. So lassen sich Äpfel mit magerem Joghurt und Chia-Samen kombinieren. Je nach Geschmack können Sie auch Quinoa statt Chia-Samen verwenden und ein paar Rosinen, Datteln oder Mandeln beifügen. Ein Schuss Olivenöl dazu sorgt für die ganzheitliche Versorgung mit gesunden Fettsäuren.

Freundliche Ernährungsberaterin in einem Patientengespräch

Geprüft durch:

Veronika Albers

Veronika Albers ist Diplom-Ökotrophologin und arbeitet als zertifizierte Ernährungsberaterin (VFED) bei Oviva. Sie glaubt an das hybride Ernährungsberatungsmodell – persönliche Beratung mit technischer Unterstützung der Oviva App.

Quellen:

https://www.mri.tum.de/sites/default/files/seiten/ernaehrungsempfehlung_hypertonie_2016.pdf