Blutzucker senken: Die 5 besten Ernährungstipps für ein gesundes Leben

Sie haben einen hohen Blutzucker, obwohl Sie sich doch um eine ausgewogene Ernährung bemühen? Und Sie wollen den Blutzucker verlässlich senken, um Gesundheitsrisiken auszuschliessen? Oviva hilft Ihnen, eine ausgewogene Ernährungsumstellung anzugehen, die Sie auch langfristig einhalten können. In vielen Fällen werden die Kosten für die Ernährungsberatung von Ihrer Krankenkasse übernommen. 

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Das Wichtigste in Kürze

  • Erhöhte Blutzuckerspiegel gefährden die Gesundheit.
  • Momentaufnahmen des Blutzuckers sind selten aussagekräftig – wichtig ist es vor allem, den Langzeitzuckerwert zu senken.
  • Das kann mit Medikamenten gelingen. Noch besser ist jedoch eine langfristige Umstellung der Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten.
  • Die App-begleitete Ernährungsberatung von Oviva unterstützt Sie dabei.

Grundlagen zum Blutzuckerspiegel: Was ist Blutzucker?

Blutzucker, auch als Blutglukose bekannt, ist der Zucker, der in Ihrem Blut zirkuliert. Er kommt hauptsächlich aus der Nahrung, die wir essen, und wird von unserem Körper in den Zellen zur Energiegewinnung genutzt. Insulin, ein Hormon, das von der Bauchspeicheldrüse produziert wird, hilft den Zellen, Glukose aufzunehmen. 

Bei Menschen, die an Diabetes Typ 2 leiden, ist dieser Prozess gestört, was zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel führt. Zu hohe Blutzuckerwerte verursachen gesundheitliche Probleme. Daher ist es wichtig, dass Sie Ihren Blutzuckerspiegel im Auge behalten und lernen, wie Sie ihn durch Ihre Ernährung und Ihr Verhalten kontrollieren können. Oviva ist hier, um Ihnen dabei zu helfen.

Diese Blutzucker-Messwerte sind wichtig

Um den Blutzucker beurteilen zu können, werden meist drei verschiedene Tests durchgeführt:

  • Nüchternglukose: Der Blutzuckerspiegel nach einer mindestens 8-stündigen Nahrungspause. Dieser Wert wird meist morgens vor dem Frühstück gemessen.
  • Glukosetoleranztest: Der Blutzuckerspiegel nach Aufnahme einer definierten Menge Glukose. Wird nach dem Trinken einer Glukoselösung gemessen.
  • Langzeitblutzucker: Der sogenannte HbA1c-Wert gibt Hinweise auf den Blutzucker der vergangenen Wochen. Ist der Blutzucker längere Zeit erhöht, verbindet sich Glukose dauerhaft mit dem roten Blutfarbstoff Hämoglobin. Hämoglobin zirkuliert für etwa drei Monate im Blut, bevor es abgebaut und durch neues ersetzt wird. Der Hämoglobinanteil mit gebundener Glukose (HbA1c) lässt sich messen; erhöhte Werte weisen auf erhöhte Blutzuckerspiegel in der zurückliegenden Zeit hin.

Wie hoch darf der Blutzucker maximal sein?

Der Blutzuckerspiegel eines gesunden Menschen liegt nüchtern (also nach mehreren Stunden ohne Nahrung) zwischen 70 und 100 mg/dl (Milligramm pro Deziliter). Nach einer Mahlzeit sind Anstiege auf bis zu 140 mg/dl normal. Der HbA1C-Wert liegt bei Gesunden unter 5,7 Prozent.

Überschreiten die Blutzuckerwerte regelmssig diese Grenzen, spricht man von erhöhtem Blutzucker (Hyperglykämie). Unterzuckerung (Hypoglykämie) liegt bei Blutzuckerwerten unterhalb von 60 mg/dl vor. 

Kritisch im Sinne einer akuten gesundheitlichen Gefährdung sind Blutzuckerwerte ab 300 mg/dl. Bei Werten ab etwa 600 mg/dl kann es zum sogenannten diabetischen Koma kommen.

Ursachen für erhöhte Blutzuckerwerte

Wenn Sie Diabetes haben, ist es besonders wichtig, die Ursachen erhöhter Blutzuckerwerte zu kennen. Wir möchten, dass Sie verstehen, was in Ihrem Körper passiert, damit Sie besser informierte Entscheidungen treffen und Ihren Blutzucker effektiver unter Kontrolle halten können. Deshalb gehen wir hier auf die Hauptgründe erhöhter Blutzuckerspiegel ein.

  1. Unausgewogene Ernährung: Eine Ernährung mit hohem Zuckergehalt, Fertigprodukten und wenig Nahrungsfasern kann dazu führen, dass der Blutzuckerspiegel ansteigt.
  2. Mangelnde körperliche Aktivität: Wenn Sie sich zu wenig bewegen, aber trotzdem kohlenhydratreich essen, wird der Zucker in Ihrem Blut nicht durch die Muskulatur verbraucht.
  3. Übergewicht und Fettleibigkeit: Überschüssiges Körperfett, insbesondere im Bauchbereich, kann zu Insulinresistenz führen. Die Körperzellen reagieren dann weniger empfindlich auf Insulin, und der Blutzuckerspiegel steigt.
  4. Stress und Schlafmangel: Beide können zu hormonellen Veränderungen führen, die den Blutzuckerspiegel erhöhen. Oft wächst bei Schlafmangel und Stress auch das Verlangen nach Süssem.
  5. Bestimmte Medikamente: Einige Arzneimittel, darunter Cortison und Blutdruckmedikamente, können den Blutzuckerspiegel erhöhen.

Nicht alle diese Faktoren müssen auf Sie zutreffen. Jeder Mensch ist individuell und es ist wichtig, Ihren eigenen Körper und Ihre persönlichen Risikofaktoren zu verstehen. Mit der Unterstützung von Oviva und einer ausgewogenen Ernährung können Sie gezielt gegensteuern und Ihren Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen.

Wichtig:

Die genannten Faktoren beziehen sich hauptsächlich auf Typ-2-Diabetes, der oft in direktem Zusammenhang mit Lebensstil und Ernährungsgewohnheiten steht.

Ändern Sie digital und persönlich begleitet Ihre Ernährungsgewohnheiten und senken Sie Ihren Blutzucker.

Dass ein Diabetes mit Gewohnheitsänderungen in Sachen Ernährung einhergeht, wissen Sie bereits. Und mit Oviva sind diese Gewohnheitsänderungen ein Leichtes. Das App-begleitete Programm unterstützt Sie dabei, Ihre Ernährung langfristig so zu verbessern, dass Sie Ihre Blutzuckerwerte und den Diabetes im Griff haben. Die Kosten werden dabei in vielen Fällen von der Krankenkassse übernommen. Prüfen Sie anhand Ihres BMIs noch heute, ob unsere Ernährungsberatung auch für Sie geeignet sind, und die Kosten (abzüglich Franchise und Selbstbehalt) von Ihrer Krankenkasse übernommen werden.

  • App-begleitete Ernährungsumstellung anhand neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen
  • Beschwerden Ihrer Diagnose mildern oder sogar loswerden
  • Gemeinsame Zielsetzung mit Ihrer persönlichen Ernährungsfachperson

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Oviva unterstützt Sie:

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Wie kann man den Blutzucker senken?

Akut erhöhte Blutzuckerwerte können gefährlich werden – hier ist also schnelles Handeln gefragt.

Blutzucker sofort senken

Wenn Sie den Blutzucker schnell senken müssen, lässt sich das am wirksamsten mit Insulin erreichen: Eine Insulin-Injektion wirkt nach etwa 20 Minuten. Voraussetzung ist, dass Sie einen vom Arzt erstellten Notfallplan haben, in dem steht, wie viel Insulin Sie für die benötigte Blutzuckersenkung spritzen müssen.

Blutzucker schnell senken – Hausmittel

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Ihren Blutzucker auf natürliche Weise senken können. Diese Methoden ersetzen keine medizinische Behandlung, sondern ergänzen sie. Hier sind die wichtigsten Maßnahmen:

  • Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit einer guten Balance von Proteinen, Fetten und komplexen Kohlenhydraten kann helfen, Ihren Blutzucker stabil zu halten. Insbesondere Lebensmittel mit niedrigem glykämischen Index wie Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und die meisten Obst- und Gemüsesorten können dazu beitragen. Weiter unten im Artikel stellen wir Ihnen die Ernährungstipps vor.
  • Bewegung: Regelmässige körperliche Aktivität verbessert die Insulinsensitivität des Körpers und hilft bei der Regulierung des Blutzuckers. Sie müssen nicht unbedingt ins Fitnessstudio gehen – Spazierengehen, Radfahren oder Gartenarbeit sind auch wirksam.
  • Gewichtsmanagement: Wenn Sie übergewichtig sind, kann bereits eine moderate Gewichtsabnahme einen positiven Einfluss auf Ihren Blutzuckerspiegel haben.
  • Stressmanagement: Stress kann den Blutzuckerspiegel erhöhen. Techniken zur Stressbewältigung wie Yoga, Meditation oder Atemübungen können daher hilfreich sein.
  • Gute Schlafgewohnheiten:Unzureichender Schlaf kann den Blutzuckerspiegel beeinflussen. Achten Sie daher auf regelmässige und ausreichende Schlafzeiten.
  • Gewisse Nahrungsergänzungsmittel: Manche Studien deuten darauf hin, dass bestimmte Nahrungsergänzungsmittel wie Zimt, Bittermelone und Chrom helfen könnten, den Blutzuckerspiegel zu senken. Es ist jedoch wichtig, vor der Einnahme solcher Präparate mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin zu sprechen.

Oviva unterstützt Sie dabei, den Blutzucker zu senken

Die Ernährung und Bewegung umzustellen, erfordert eine beachtliche Anstrengung und Durchhaltewille. Wir bei Oviva wissen das. Deshalb machen wir es Ihnen mit unseren App-begleiteten Ernährungsberatung so einfach, wie es nur geht. 

Neben der persönlichen Beratung steht Ihnen auch die Oviva App zur Verfügung. Der Kern der App ist das intuitive Foto-Ess-Tagebuch: Darin halten Sie Ihre Mahlzeiten fest und erhalten automatisch Verbesserungsvorschläge in Bezug auf Ihre Diagnose. Ebenso halten Sie in dem Tagebuch Ihre Bewegungsaktivitäten und Blutzuckerwerte fest. Sie erkennen Ihre Fortschritte und kommen Ihren Zielen so kontinuierlich ein Stück näher. Verschaffen Sie sich einen Eindruck von der App:

Foto-Ess-Tagebuch verwenden

Erfassen Sie Ihre täglichen Mahlzeiten ganz einfach per Foto direkt in der App.

Ziele setzen

Sie erhalten personalisierte Vorschläge für Aufgaben, um Ihrem Ziel näher zu kommen.

Essgewohnheiten erkennen

Bereits nach einigen Tagen erhalten Sie eine Analyse Ihrer Mahlzeiten.

Lernmaterial erarbeiten

Mit Lerninhalten rund um Ernährung, Bewegung und Motivation werden Sie selbst zum Experten.

Chat-Feedback erhalten

Bei Fragen ermöglicht die App jederzeit den Austausch mit Ihrer Ernährungsfachperson.

Top 5 Ernährungstipps: Blutzucker ohne Medikamente senken

Tipp 1: Mehr Nahrungsfasern

Nahrungsfasern helfen, den Verdauungsprozess zu verlangsamen, wodurch Zucker langsamer in den Blutkreislauf aufgenommen wird. Dies kann zu einem stabileren Blutzuckerspiegel führen. Pflanzliche Lebensmittel wie Vollkornbrot, Naturreis, Hülsenfrüchte, Gemüse und Früchte sind reich an Nahrungsfasern.

Tipp 2: Je niedriger der glykämische Index, desto besser

Der glykämische Index ist ein Wert, der angibt, wie schnell ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel erhöht. Lebensmittel mit einem niedrigen GI lassen den Blutzucker nur langsam ansteigen und sind deshalb besser für Diabetiker*innen geeignet. Beispielsweise haben Linsen, Haferflocken, Süsskartoffeln oder Quinoa einen niedrigen GI. Wir haben einen Artikel für Sie, der Ihnen alles zum glykämischen Index erklärt.

Tipp 3: Ungesättigte Fettsäuren sind Helfer

Ungesättigte Fette, insbesondere die mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, können helfen, die Insulinsensitivität zu verbessern. Dies bedeutet, dass der Körper besser auf das Hormon Insulin reagiert, das für die Regulierung des Blutzuckerspiegels verantwortlich ist. Ungesättigte Fette finden sich in Lebensmitteln wie Olivenöl, Nüssen, Samen und fettem Fisch wie Lachs und Makrele.

Tipp 4: Essen Sie regelmässig

Durch das Einhalten regelmäßiger Mahlzeiten kann der Blutzuckerspiegel stabil gehalten werden. Ein ausgewogenes Verhältnis von Proteinen, Kohlenhydraten und gesunden Fetten bei jeder Mahlzeit kann dazu beitragen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Es ist wichtig, stark zuckerhaltige Lebensmittel und Getränke zu vermeiden, da sie den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen lassen können.

Tipp 5: Viel trinken 

Trinken Sie pro Tag mindestens 1,5 Liter – aber unbedingt zuckerfreie Getränke! Am besten ist es, wenn Sie Wasser oder ungesüssten Tee trinken.

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- 49 kg

Katja S.

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Henry P.

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Anna Audorf Oviva Patientin vorher - 17 kg

Anna A.

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Geprüft durch:

Alexandra Schibli

Alexandra Schibli ist Ernährungsberaterin HF SVDE und arbeitet als leitende Ernährungsberaterin Region Ostschweiz bei Oviva. Sie ist schätzt die nahe Betreuung der Patient*innen in persönlichen Beratungen und die zusätzliche Interaktion über die Oviva App.

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