Gewichtszunahme durch Medikamente: Ursachen & was Sie wirklich tun können
Sie nehmen wichtige Medikamente und haben davon zugenommen? Das kann frustrierend sein. Die gute Nachricht ist: Sie können aktiv etwas dagegen tun. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, welche Ursachen das Ganze haben kann und wie Sie Gewicht verlieren, ohne Ihre Medikamente absetzen zu müssen. Mit Oviva an Ihrer Seite lernen Sie, neue Gewohnheiten zu etablieren, die Sie Ihrem Wohlfühlgewicht näherbringen.
Das Wichtigste in Kürze
- Medikamente beeinflussen den Körper: Viele Arzneimittel können durch gesteigerten Appetit, einen verlangsamten Stoffwechsel oder Wassereinlagerungen zu einer Gewichtszunahme führen.
- Ärztliches Gespräch ist entscheidend: Setzen Sie Medikamente niemals eigenmächtig ab. Sprechen Sie immer zuerst mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Ein offenes Gespräch kann oft zu einer Anpassung oder einem Wechsel des Präparats führen.
- Ernährung ist der Schlüssel: Eine ausgewogene Ernährungsumstellung hilft Ihnen, Heisshunger zu kontrollieren und nachhaltig abzunehmen – viel besser als eine strikte Diät.
- Oviva unterstützt Sie: Wir begleiten Sie mit einem digitalen Abnehmprogramm dabei, Ihre Gewohnheiten stressfrei anzupassen und Ihr Wohlfühlgewicht zu erreichen.
Warum manche Medikamente zu einer Gewichtszunahme führen
Eine Gewichtszunahme durch Medikamente hat oft nicht nur eine einzige Ursache. Meist wirken mehrere Mechanismen in Ihrem Körper zusammen.
Gesteigerter Appetit und Heisshungerattacken
Manche Medikamente, wie zum Beispiel einige Antidepressiva, können die Botenstoffe in Ihrem Gehirn beeinflussen, die für Hunger und Sättigung zuständig sind. Gerät dieses System aus dem Gleichgewicht, verspüren Sie möglicherweise häufiger Hunger oder haben mit Heisshunger zu kämpfen, obwohl Ihr Körper gar keine zusätzliche Energie benötigt.
Ein verlangsamter Stoffwechsel
Bestimmte Medikamente, etwa Betablocker, können Ihren Grundumsatz senken. Das ist die Energiemenge, die Ihr Körper im Ruhezustand verbraucht. Ihr Stoffwechsel wird dadurch langsamer und verbrennt weniger Energie als gewohnt. Das kann eine Gewichtszunahme begünstigen, selbst wenn Sie Ihre Essgewohnheiten nicht verändert haben.
Wassereinlagerungen durch Medikamente
Medikamente wie Kortison können den Wasserhaushalt Ihres Körpers durcheinanderbringen. Das Ergebnis sind sogenannte Ödeme: Ihr Körper lagert Wasser im Gewebe ein, was sich auf der Waage bemerkbar macht. Diese Zunahme ist kein Körperfett, sondern überschüssige Flüssigkeit, die sich oft an den Beinen, im Gesicht oder am Bauch zeigt.
Emotionale Faktoren und Müdigkeit
Einige Medikamente können nicht nur den Körper, sondern auch Ihr Energielevel beeinflussen und starke Müdigkeit auslösen. Fühlen Sie sich oft schlapp und antriebslos, bewegen Sie sich verständlicherweise weniger. Dieser Mangel an Aktivität kann die Gewichtszunahme zusätzlich fördern.
Welche Medikamente führen häufig zu Gewichtszunahme?
Wichtig: Setzen Sie Medikamente niemals auf eigene Faust ab. Sprechen Sie immer zuerst mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Antidepressiva und andere Psychopharmaka
Wirkstoffe wie Mirtazapin oder Olanzapin können das Hungergefühl stark beeinflussen. Sie greifen in die Signalübertragung im Gehirn ein und können so Heisshunger auslösen. Da diese Medikamente oft bei Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen verschrieben werden, kann die zusätzliche Belastung durch die Gewichtszunahme besonders herausfordernd sein.
Betablocker bei Bluthochdruck
Betablocker wie Metoprolol senken nicht nur den Blutdruck, sondern verlangsamen oft auch den Stoffwechsel. Ihr Körper verbraucht also weniger Energie. Viele Menschen, die diese Medikamente einnehmen, bemerken eine Gewichtszunahme, obwohl sie an ihrer Ernährung nichts geändert haben. Die Behandlung von Bluthochdruck ist sehr wichtig, aber es ist genauso wichtig, mit den Nebenwirkungen umgehen zu lernen.
Kortison (Glukokortikoide)
Kortison wird unter anderem bei Erkrankungen wie Rheuma, Asthma oder Allergien eingesetzt. Es kann den Appetit steigern und Wassereinlagerungen verursachen. Diese doppelte Wirkung ist oft der Grund für eine schnelle Gewichtszunahme, was verständlicherweise Sorgen bereitet. Oviva unterstützt Sie, passende Ernährungsgewohnheiten zu entwickeln, um die Gewichtszunahme zu managen.
Medikamente bei Diabetes
Insulin und bestimmte Diabetes-Medikamente können den Zuckerstoffwechsel beeinflussen und so eine Gewichtszunahme begünstigen. Insbesondere Insulin kann dazu führen, dass der Körper den durch Nahrung aufgenommenen Zucker leichter als Körperfett einspeichert.
Weitere Medikamentengruppen
Auch andere Medikamentengruppen können das Gewicht beeinflussen. Dazu gehören zum Beispiel einige Antiepileptika, Hormonpräparate wie die Pille oder bestimmte Antihistaminika. In den meisten Fällen wirken sie sich auf den Appetit oder den Stoffwechsel aus.
Gewichtszunahme durch Medikamente entgegenwirken: Ihre 4-Schritte-Strategie
Schritt 1: Das offene Gespräch mit Ärztin oder Arzt
Der erste und wichtigste Schritt ist, offen über die Gewichtszunahme zu sprechen. Viele zögern, dieses Thema anzusprechen, weil sie befürchten, ihre Therapie zu gefährden. Doch oft gibt es gute Lösungen, wie eine Dosisanpassung oder den Wechsel zu einem gewichtsneutraleren Präparat. Setzen Sie Ihre Medikamente aber bitte niemals eigenmächtig ab. Nur Ihre Ärztin oder Ihr Arzt kann beurteilen, welcher Weg für Ihre Gesundheit der beste ist.
Schritt 2: Ernährungsumstellung statt Radikaldiät
Strikte Diäten sind bei einer medikamentenbedingten Gewichtszunahme oft frustrierend. Eine Ernährungsumstellung auf ausgewogene Mahlzeiten, die Sie lange satt halten, ist nachhaltiger und alltagstauglicher. Achten Sie besonders auf nährstoffreiche Lebensmittel mit viel Protein und Nahrungsfasern. Sie unterstützen nicht nur Ihre Sättigung, sondern auch alle Körperfunktionen, einschliesslich eines gesunden Stoffwechsels. Damit wirken Sie Heisshunger entgegen und versorgen Ihren Körper mit allem, was er braucht, ohne auf Genuss zu verzichten. Wir bei Oviva begleiten Sie Schritt für Schritt auf diesem Weg.
Schritt 3: Bewegung, die guttut und im Alltag machbar ist
Es muss kein schweisstreibender Sport sein. Schon leichte Bewegung wie regelmässige Spaziergänge oder sanfte Dehnübungen kann einen Unterschied machen, besonders wenn Sie sich bisher wenig bewegt haben. Bewegung kurbelt den Stoffwechsel an und steigert Ihr Wohlbefinden. Denken Sie aber daran: Sie ist eine wertvolle Ergänzung, doch der wichtigste Hebel bleibt die Ernährung.
Schritt 4: Psychische Unterstützung und Stressmanagement
Die Gewichtszunahme kann eine zusätzliche psychische Belastung sein, besonders wenn Sie bereits Medikamente für Ihre seelische Gesundheit einnehmen. Ein bewusster Umgang mit Stress und Emotionen kann helfen, emotionales Essen besser zu verstehen und zu steuern. Auch hierbei unterstützt Sie die Oviva App mit nützlichen Inhalten und Techniken.
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Häufig gestellte Fragen
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