Erfahrungsbericht aus dem Oviva Adipositas-Netzwerk

Dr. Linn Pasemann

Auszug Lebenslauf:

  • Seit 2024: Aufbau einer eigenen Hausarztpraxis mit Frau Dr. Spiegelberg
  • 2020 – 2023: Angestellte Ärztin in zwei Mülheimer Praxen. Parallel: Oberärztin (Teilzeit) in der Zentralen Notaufnahme am Evangelischen Krankenhaus Mülheim (EKM) mit Erwerb der Zusatzweiterbildung Klinische Akut- und Notfallmedizin.
  • 2018 – 2020: Oberärztin in der Zentralen Notaufnahme des Evangelischen Krankenhauses Mülheim (EKM).
  • 2013 – 2018: Facharztweiterbildung am Evangelischen Krankenhaus Mülheim (EKM).
  • 2012: Abschluss des Medizinstudiums (Staatsexamen) an der Universität Essen.
  • 2011 – 2012: Praktisches Jahr (PJ) an der Universität Essen.
  • 2006 – 2011: Studium der Humanmedizin an der Ruhr-Universität Bochum.
  • 2001 – 2006: Tätigkeit als Krankenschwester auf einer internistisch-kardiologischen Station, Alfried-Krupp-Krankenhaus, Essen (5 Jahre).
  • 1998-2001: Ausbildung in der Krankenpflege nach Freiwilligem Sozialen Jahr (FSJ), Alfried-Krupp-Krankenhaus, Essen.

Welche Erfahrungen haben Sie bisher mit Oviva gemacht?

Seit unserem Start arbeiten wir bereits intensiv mit DiGAs und haben schon viele Patienten mit der App versorgt. Die Rückmeldungen sind überwiegend positiv – vor allem, weil die Anwendung sehr einfach und intuitiv zu bedienen ist.
Oviva App auf Handy

„Viele Patienten berichten, dass Oviva sie motiviert, weil die App einfach ist und sofort Rückmeldung gibt. Die kleinen Schritte und smarten Ziele funktionieren gut“

Dr. Linn Pasemann

Welchen Patienten empfehlen Sie Oviva am häufigsten und warum?

Ich betreue überwiegend jüngere Patienten – vor allem Frauen zwischen 30 und 50 Jahren. Gleichzeitig habe ich auch einzelne ältere Patienten, zum Beispiel eine Dame über 70, die zu mir sagte: „Frau Doktor, ich werde immer dicker und ich weiß nicht mehr, was ich tun soll.“ Nach unserem Gespräch habe ich ihr Oviva verordnet.

Die übrigen Patienten sind meist Frauen im mittleren Alters, die meiner Erfahrung nach eine sehr klare Motivation zur Gewichtsabnahme mitbringen.

Wie sprechen Sie Adipositas-Patienten in Ihrer Praxis an?

Ich spreche das Thema immer sehr individuell an. Viele Patienten wissen selbst, dass ihr Gewicht ein Problem ist. Ich erkläre ohne erhobenen Zeigefinger die gesundheitlichen Risiken – gerade das kardiovaskuläre Risiko und das metabolische Syndrom mit Hypertonie, Diabetes, Adipositas und Gelenkbeschwerden.

Ich sage dann: „Ich kann nicht für Sie abnehmen, aber ich kann Sie begleiten.“
An dieser Stelle komme ich auf Oviva zu sprechen. Mit Oviva bekommen die Patienten spürbare Unterstützung und fühlen sich deutlich besser aufgehoben.

Inwiefern konnte Oviva bei Ihren Patienten helfen, den Therapieerfolg zu verbessern?

Viele Patienten berichten, dass Oviva sie motiviert, weil die App einfach ist und sofort Rückmeldung gibt. Die kleinen Schritte und smarten Ziele funktionieren gut – besonders für Menschen mit vielen erfolglosen Diäten.

Sie schätzen, dass keine radikalen Veränderungen nötig sind: etwas weniger Schokolade, etwas mehr Gemüse – das ist machbar. Außerdem können sie ehrlich alles eintragen, auch mal eine Pizza. Die App zeigt, dass der Tag dadurch nicht „verloren“ ist, sondern die nächste Mahlzeit einfach besser gestaltet werden kann. Das nimmt Druck raus und hilft vielen dranzubleiben.

Welche Vorteile wurden in Ihrer Praxis wahrgenommen?

Man spart sich durch Oviva vor allem einige längere Gespräche. Vieles wird durch die App aufgefangen, weil die Patienten dort einen permanenten Ansprechpartner haben und viele Dinge selbst erarbeiten können. Man muss nicht immer wieder dieselben Grundhinweise geben wie „nehmen Sie mal die Treppe statt den Aufzug“ – vieles wird automatisch vermittelt.

Was würden Sie ärztlichen Kollegen empfehlen, die noch wenig Erfahrung mit DiGAs haben?

Wir sind damals selbst mehr oder weniger ins kalte Wasser gesprungen. Wir wussten, dass es Oviva gibt, haben es einfach mal verordnet und geschaut, was passiert. Wenn man es nicht ausprobiert, vergibt man schließlich eine ganze Therapieoption – das wäre, als würde man ein neues Medikament ignorieren, nur weil man es noch nicht kennt.

Deshalb halte ich Testzugänge für extrem wichtig. Patienten fragen oft, wie sie sich die Anwendung vorstellen sollen. Wenn man das selbst nie ausprobiert hat, wirkt das schnell unglaubwürdig. Viele Patienten schätzen es, wenn man sich mit der App auskennt und sie authentisch aus eigener Erfahrung erklären kann.

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