Erfahrungsbericht aus dem Oviva Adipositas-Netzwerk

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Dr. Susanne Spiegelberg

Auszug Lebenslauf:

  • Seit 2024: Eröffnung einer eigenen Hausarztpraxis gemeinsam mit Frau Dr. Pasemann
  • 2021-2024: Oberärztin in der Zentralen Notaufnahme am Evangelischen Krankenhaus Mülheim (EKM), Mülheim, mit Erwerb der Zusatzweiterbildung Klinische Akut- und Notfallmedizin.
  • 2016 – 2021: Facharztweiterbildung als Anästhesistin am Evangelischen Krankenhaus Mülheim (EKM), Mülheim, sowie Erwerb der intensivmedizinischen Zusatzweiterbildung.
  • 2013 – 2016: Oberärztin in der Zentralen Notaufnahme des Klinikums Dortmund.
  • 2002 – 2013: Internistische Facharztausbildung am Evangelischen Krankenhaus Oberhausen sowie am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke.
  • 2002: Abschluss des Studiums der Medizin an der Universität Essen.

Welche Erfahrungen haben Sie bisher mit Oviva gemacht?

Die Erfahrungen mit Oviva sind überwiegend positiv. Viele Patienten – auch ältere – zeigen großes Interesse an der digitalen Anwendung per Smartphone. Die Rückmeldungen sind meist sehr motiviert, und die Rezepte lassen sich laut Patienten einfach und alltagsnah umsetzen.
Oviva App auf Handy

„Ein zentraler Vorteil ist aus therapeutischer Sicht die Förderung der Selbstwirksamkeit: Patienten müssen nicht ständig in der Praxis erscheinen, sondern können selbstbestimmt und eigenverantwortlich an ihrer Veränderung arbeiten“

Dr. Susanne Spiegelberg

Welchen Patienten empfehlen Sie Oviva am häufigsten und warum?

Die Patientengruppe ist bei mir recht gemischt – etwa zur Hälfte junge und ältere Patienten. Viele jüngere mit starkem Gesundheitsbewusstsein kommen wegen Mikronährstoffanalysen oder Check-ups. Beim Thema Gewicht oder Risikofaktoren wie Cholesterin empfehle ich oft zuerst eine Ernährungsumstellung. Da bietet sich Oviva sehr gut an – vor allem, weil viele Patienten gezielt nach Ernährungsberatung fragen, diese aber schwer zugänglich und oft nicht von der Krankenkasse übernommen wird. Oviva ist daher ein guter, niederschwelliger Einstieg.

Wie sprechen Sie Adipositas-Patienten in Ihrer Praxis an?

Gerade beim Check-up oder bei erhöhtem Cholesterin spreche ich dann Ernährung als ersten Ansatz an, besonders bei Patienten ohne manifeste Begleiterkrankungen. Hier bietet Oviva einen guten Einstieg, da viele nach Ernährungsberatung fragen, die aber schwer verfügbar und oft nicht von der Krankenkasse übernommen wird.

Prävention heißt für mich auch, Übergewicht regelmäßig thematisieren – genauso wie Rauchen. Ein guter Gesprächseinstieg sind oft Laborwerte. So entsteht keine direkte Konfrontation mit dem Gewicht, sondern ein gemeinsamer Blick auf das kardiovaskuläre Risiko und was der Patient selbst tun kann. Das ist meist ein Prozess über mehrere Termine.

Inwiefern konnte Oviva bei Ihren Patienten helfen, den Therapieerfolg zu verbessern?

Ein etwa 50-jähriger, privatversicherter Patient mit Hypertonie und erhöhtem Cholesterin war stark motiviert, etwas für seine Gesundheit zu tun. Da seine Krankenkasse die DiGA-Kosten nicht übernahm, entschied er sich, Oviva privat zu bezahlen.

Besonders positiv hob er hervor, wie unkompliziert sich die Inhalte – vor allem die Rezeptvorschläge – in den Familienalltag integrieren lassen. Die App habe ihn durch alltagstaugliche Tipps und eine motivierende, nicht belehrende Ansprache sehr unterstützt. Auch die Kombination aus Ernährung, Bewegung und Lifestyle-Elementen trug dazu bei, seine anfängliche Motivation zu verstärken. Ein Kontrolltermin ist bereits geplant

Welche Vorteile wurden in Ihrer Praxis wahrgenommen?

Ein zentraler Vorteil ist aus therapeutischer Sicht die Förderung der Selbstwirksamkeit: Patienten müssen nicht ständig in der Praxis erscheinen, sondern können selbstbestimmt und eigenverantwortlich an ihrer Veränderung arbeiten. Das stärkt nicht nur ihre Motivation, sondern ermöglicht es auch der Ärztin, ihnen zu spiegeln, dass sie in der Lage sind, ihre Probleme selbst zu lösen – was für beide Seiten als sehr wertvoll ist.

Hat sich durch die Nutzung von Oviva etwas in der Art und Weise geändert, wie Sie Ihre Patienten beraten und betreuen?

Ja, ich sage meinen Patienten immer, Sie füllen sich durch die Nutzung der App nach und nach einen kleinen „Werkzeugkoffer“: Sei es durch ernährungsmedizinisches Wissen oder durch konkrete Anregungen zur Bewegung. Diese Hilfestellungen nehmen sie in der Regel sehr dankbar an und integrieren sie aktiv in ihren Alltag.

Was würden Sie ärztlichen Kollegen empfehlen, die noch wenig Erfahrung mit DiGAs haben?

Ich würde dazu raten, selbst einen Testzugang zu nutzen – um ein Gefühl dafür zu bekommen, was genau sie ihren Patienten verordnen. Es eröffnet sich oft eine ganz neue Perspektive. Wichtig ist vor allem, sich zu trauen, auch ältere Patienten aktiv anzusprechen. Das Alter ist kein Ausschlusskriterium: Selbst über 80-Jährige zeigen sich oft sehr offen und begeistert – wie z.B. eine Patientin mit einer DiGA gegen Schlafstörungen, die sofort mitgemacht hat.

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Weitere Erfahrungsberichte aus dem Oviva Adipositas-Netzwerk

„Je größer das Wissen und Verständnis des Patienten über die eigenen Verhaltensmuster ist, desto besser sind in der Regel die Ergebnisse.“
Dr. med. Per Hendrik Lange
Facharzt für Allgemeinmedizin, Leiter der Praxis für Allgemeinmedizin Stralsund
„Ein häufig hervorgehobenes Feature der Oviva-App ist das KI-unterstützte Foto-Ess-Tagebuch.“
Dr. med. Thomas Kurscheid
Facharzt für Allgemeinmedizin, Praxis Dr. Kurscheid, Köln
„Die meisten Patienten reagieren offen, wenn man erklärt, dass Oviva keine weitere Diät ist, sondern ein individualisiertes Programm, das sich in den Alltag integrieren lässt.“
Kathrin Alt
Fachärztin für Gynäkologie, Leiterin IVF-Saar, Saarbrücken
Besonders sinnvoll finde ich DiGAs in Bereichen, in denen langfristige Verhaltensänderungen erforderlich sind, wie bei Adipositas, chronischen Erkrankungen oder psychischen Belastungen.
Dr. med. Frank Stiebritz
Facharzt für Innere Medizin, Praxis Dr. Stiebritz, Elisabethfehn
„Ich würde meinen ärztlichen Kollegen empfehlen, DiGAs als wertvolle Unterstützung in der Patientenbetreuung zu sehen.“
Dr. med. Maren Barry
Fachärztin für Allgemeinmedizin, Benter & Benter medical center, Berlin
„Viele Patienten berichten, dass Oviva sie motiviert, weil die App einfach ist und sofort Rückmeldung gibt. Die kleinen Schritte und smarten Ziele funktionieren gut“
Dr. Linn Pasemann
Fachärztin für Innere Medizin, Klinische Akut- und Notfallmedizin, Praxis an den Bahnbögen
„Viele meiner Patienten sind begeistert von der App und nutzen sie gerne, weil sie eine spielerische und zugleich strukturierte Herangehensweise bietet.“
Priv.-Doz. Dr. med. Peter Fellmer
Facharzt für Chirurgie, Leiter der Praxis für Gefäßmedizin, Duisburg
Viele meiner Patienten haben zuvor andere Ansätze wie Kalorienzählen ausprobiert, aber das hat langfristig nicht funktioniert – bei Oviva hingegen sehen wir Erfolge.
Alya Alaloul
Fachärztin für Allgemeinmedizin, Praxis Kirchhof, Solingen
„Es ist für die Patienten motivierender, wenn der Arzt nicht nur sagt, sie sollen weniger essen, sondern direkt ein Hilfsmittel wie die Oviva App an die Hand gibt.“
Dr. med. Tatiana Grishina
Fachärztin für Allgemeinchirurgie, Dr. Lubos Kliniken, München
„DiGAs sind sowohl für Ärzte als auch für Patienten eine große Entlastung.“
Dr. med. Svetlana Rozinova
Fachärztin für Innere Medizin und Diabetologin, Praxis Bremen Dr. med. Koc
„Ärztlichen Kolleginnen und Kollegen, die noch wenig Erfahrung mit digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGAs) haben, empfehle ich, bei Oviva einen Testzugang zu beantragen und die App einfach mal selber auszuprobieren.“
Dr. med. Jonas Laaser
Assistenzarzt für Allgemeinmedizin und Diabetologie, Hamburg-Süd