Eine Frau sitzt auf einem Sofa mit ihrem Laptop auf dem Schoß.

Inkontinenz durch Übergewicht – was kann ich tun?

Übergewicht ist ein Risikofaktor für Inkontinenz. Die gute Nachricht: Schon ein paar Kilo weniger können die Kontrolle über die Blase wieder deutlich verbessern. Hier erfahren Sie alles Wichtige darüber, wie Übergewicht und Inkontinenz zusammenhängen, was Sie tun können, um Ihre Blase zu stärken – und wie Oviva Ihnen helfen kann, nachhaltig und gesund Gewicht zu verlieren. 

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Das Wichtigste in Kürze

  • Unter Harninkontinenz versteht man den teilweisen oder vollständigen Verlust der Blasenkontrolle.
  • Inkontinenzbeschwerden sind unter Erwachsenen verbreitet, Übergewicht ist ein wichtiger Risikofaktor.
  • Moderate Gewichtsabnahme in Kombination mit ausgewogener Ernährung kann die Situation deutlich verbessern.
  • Ebenfalls sinnvoll: Beckenboden- und Blasentraining.

Was bedeutet Inkontinenz?

Inkontinenz ist der Verlust der Kontrolle über die eigenen Ausscheidungen. Harninkontinenz, also der unwillkürliche Abgang von Urin, ist eine sehr verbreitete Beeinträchtigung: In der Schweiz sind schätzungsweise 500’000 Menschen betroffen. Der Kontrollverlust muss nicht vollständig sein: Ärzte sprechen bereits von Harninkontinenz, wenn nur ein paar Tropfen Urin spontan abgehen.

Die häufigsten Formen der Harninkontinenz sind Belastungsinkontinenz und Dranginkontinenz. Mischformen sind ebenfalls recht verbreitet. Bei Belastungsinkontinenz wird der spontane Urinverlust durch erhöhten Druck im Bauchraum ausgelöst, der von außen auf die Blase wirkt. Belastungsinkontinenz tritt zum Beispiel beim Husten, Niesen, Lachen oder bei Körperbewegungen auf; Frauen sind deutlich häufiger betroffen.

Dranginkontinenz ist dagegen eine Funktionsstörung der Blase, die unter anderem durch Entzündungen der Blasenschleimhaut ausgelöst werden kann. Hier kommt es plötzlich zu dringendem Harndrang – und zu Urinverlust, wenn nicht sofort eine Toilette aufgesucht werden kann.

Eine Frau macht Yoga in der Natur.

Wie beeinflusst Übergewicht die Inkontinenz?

Übergewichtige Menschen haben ein deutlich erhöhtes Risiko, eine Inkontinenz zu entwickeln. Das gilt insbesondere für die Belastungsinkontinenz: Bauchfett drückt nach unten – auf die Blase und auf den Beckenboden. Der Beckenboden ist eine dünne „Hängematte“ aus Muskel- und Bindegewebe, die die Organe des Unterbauchs unterstützt und die Harnröhre von außen zuhält. Ständiger Druck durch das Bauchfett überdehnt und schwächt den Beckenboden – der sichere Verschluss der Harnröhre ist nicht mehr gewährleistet. Bereits geringe zusätzliche Belastungen können dann einen spontanen Urinabgang auslösen.

Frauen neigen aufgrund ihrer Anatomie ohnehin zu Beckenbodenschwäche. Ein paar Extrapfunde können dann leicht zum Auslöser einer Belastungsinkontinenz werden.

Was kann ich tun?

Keine Frage: Inkontinenz kann die Lebensqualität empfindlich beeinträchtigen. Gut zu wissen, dass es eine Reihe von Möglichkeiten gibt, sich die verlorene Kontrolle wieder zurückzuholen. Bei schweren Formen von Inkontinenz sind Medikamente und sogar chirurgische Eingriffe eine Option. Zunächst sollten jedoch naheliegende Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden.

Gewichtsreduktion

Studien haben gezeigt, dass bei übergewichtigen Menschen bereits eine Gewichtsreduktion von 5 bis 10 Prozent die Häufigkeit von Inkontinenzepisoden deutlich verringern kann. Das können Sie schaffen! 

Keine Sorge: Wir raten Ihnen nicht zu noch einer weiteren Diät – mittlerweile sind sich Mediziner und Ernährungsfachleute einig, dass Diäten Übergewicht nicht dauerhaft beseitigen können. Dafür braucht es eine langfristige Ernährungsumstellung – und genau bei der unterstützt Sie Oviva

Unser ganzheitlicher Ansatz hat auch die Krankenkassen überzeugt. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten minus Franchise und Selbstbehalt. Finden Sie in nur 2 Minuten raus, ob auch Ihre Krankenkasse übernimmt.

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Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung enthält zahlreiche Stoffe, die ein überaktives Immunsystem beruhigen können. So werden auch chronische Entzündungen der Blasenschleimhaut gelindert, die für eine Blasenschwäche mit Dranginkontinenz oft mitverantwortlich sind. Ein Speiseplan, der reich an Gemüse und Früchten , Nüssen, pflanzlichen Ölen und Fisch ist, liefert reichlich Omega-3-Fettsäuren, Vitamine, Mineralstoffe und sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe – und kann damit auch bei Blasenbeschwerden helfen.

Bestimmte Lebens- und Genussmittel können aber auch die Blase reizen. Häufig werden in diesem Zusammenhang Kaffee, Schwarztee, Alkohol, Zucker, Zitrusfrüchte, Tomaten oder scharfes Essen genannt.

Übungen zur Verbesserung der Blasenkontrolle

Belastungsinkontinenz hängt oft mit einer Beckenbodenschwäche zusammen. Um Ihre Beckenbodenmuskulatur zu stärken, ist Beckenbodentraining sinnvoll.

Sie wissen nicht, wie Sie Ihre Beckenbodenmuskeln spüren können? Versuchen Sie einmal, während des Urinierens den Urinstrahl kurz zu unterbrechen: Die Muskeln, die Sie dabei benutzen, sind die Beckenbodenmuskeln.

Beckenbodentraining können Sie im Sitzen, im Stehen oder im Liegen machen – eigentlich immer dann, wenn Sie kurz Zeit haben: zum Beispiel an der Bushaltestelle, beim Fernsehen, in der Supermarktschlange. Spannen Sie die Beckenbodenmuskeln an – Bauch und Po bleiben ganz locker – und halten Sie die Spannung ein paar Sekunden lang. Wiederholen Sie das 20-mal.

Wenn Sie an Dranginkontinenz leiden, kann Ihr Arzt Ihnen nach einer gründlichen körperlichen Untersuchung weitere geeignete Übungen empfehlen, um Ihre Blase zu trainieren. 

Nachhaltig abnehmen mit Oviva

Mit der Oviva App haben Sie Ihre persönliche  Unterstützung immer in der Tasche. Unsere digitale Ernährungsberatung hilft Ihnen dabei, sich gesund und ausgewogen zu ernähren, mehr zu bewegen und auch Stress zu reduzieren, umso nachhaltig Gewicht zu verlieren. 

  • Mit unserem Foto-Ess-Tagebuch dokumentieren Sie Ihre Mahlzeiten ganz unkompliziert. Die App wertet die Fotos aus und erstellt personalisierte Ernährungstipps für Sie.
  • Tägliche kleine Ziele bringen Sie Ihrem großen Ziel Schritt für Schritt näher. Nutzen Sie dafür die Erinnerungsfunktion der App. 
  • Tracken Sie Nahrungsaufnahme und Trinkmenge, Gewicht, körperliche Aktivität, Gesundheitsdaten und Befinden. Die App macht aus Ihren Eingaben übersichtliche Grafiken, die Trends und Zusammenhänge sichtbar werden lassen. 
  • Erweitern Sie Ihr Wissen über Ernährung, Bewegung und Gewohnheiten: Die App hält umfangreiche, gut und abwechslungsreich aufbereitete Lerninhalte bereit. 

Sie können sich Oviva verordnen lassen – bei Adipositas übernimmt Ihre Krankenkasse die Kosten abzüglich Franchise und Selbstbehalt.

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Monika Schmid leitende Ernährungsberaterin bei Oviva

Geprüft durch:

Monika Schmid

Monika Schmid ist Ernährungsberaterin BSc, SVDE und arbeitet als leitende Ernährungsberaterin bei Oviva. Sie ist überzeugt, dass Patient*innen vom hybriden Ernährungsberatungsmodell profitieren und bessere Resultat erzielen.

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