Blutdrucksenker Sartane

Blutdrucksenker Sartane: Was Sie über diese Wirkstoffgruppe wissen sollten

Sie haben die Diagnose Bluthochdruck erhalten und Ihr ärztliches Fachpersonal hat Ihnen ein Medikament aus der Gruppe der Sartane empfohlen? So eine Diagnose und eine neue Behandlung können erst einmal viele Fragen aufwerfen. Was genau bewirken diese Tabletten? Welche Nebenwirkungen gibt es? Und was können Sie selbst tun, um Ihren Blutdruck wieder in den Griff zu bekommen?

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Das Wichtigste in Kürze

  • Sartane sind moderne Medikamente, die Ihren Blutdruck senken, indem sie die Blutgefässe entspannen.
  • Sie werden bei Bluthochdruck, Herzschwäche und zum Schutz der Nieren verschrieben, besonders bei Diabetes.
  • Ein wichtiger Vorteil: Im Vergleich zu ACE-Hemmern verursachen Sartane wesentlich seltener Reizhusten.
  • Mögliche Nebenwirkungen wie Schwindel zu Beginn der Behandlung sind meistens vorübergehend.
  • Oviva begleitet Sie dabei, mit einer passenden Ernährung und neuen Gewohnheiten Ihre Blutdruckwerte zusätzlich zu verbessern.

Was sind Sartane und wie senken sie den Blutdruck?

Ein hoher Blutdruck kommt häufig vor. Weil er oft lange unbemerkt bleibt, ist es umso wichtiger, ihn gut zu behandeln. Blutdrucksenker aus der Gruppe der Sartane sind moderne Wirkstoffe, die gezielt dabei helfen, Ihren Blutdruck zu senken und so das Risiko für Folgeerkrankungen zu reduzieren.

Bluthochdruck verursacht oft keine direkten Beschwerden. Langfristig kann er aber die Gefässe schädigen und das Herz belasten. Das Gute ist: Ein hoher Blutdruck lässt sich gut behandeln und in den Griff bekommen.

Wie wirken Sartane genau?

Sartane, auch Angiotensin-II-Rezeptorblocker genannt, greifen in einen wichtigen Regelkreis Ihres Körpers ein, der Ihren Blutdruck und das Flüssigkeitsvolumen in Ihrem Blutkreislauf steuert.

Stellen Sie sich Sartane wie eine Art „Türsteher“ für Ihre Blutgefässe vor: Sie blockieren die Andockstelle (den Rezeptor) für das Hormon Angiotensin II, das eine gefässverengende Wirkung hat. Wird das Andocken verhindert, bleiben die Gefässe weit und entspannt. So kann Ihr Blut besser fliessen, Ihr Herz wird entlastet und der Blutdruck sinkt.

Für wen sind Sartane geeignet?

Sartane werden vor allem bei Bluthochdruck verschrieben, wenn eine gute Verträglichkeit der Medikamente gewünscht ist. Zudem sind sie wichtig bei bestimmten Begleiterkrankungen.

Typische Anwendungsgebiete sind:

  • Bluthochdruck
  • Herzschwäche
  • Nierenschutz, insbesondere bei Diabetes mellitus 

Was ist der Unterschied zu ACE-Hemmern?

Sartane und ACE-Hemmer wirken ähnlich, da beide in denselben Regelkreis eingreifen. Sie setzen aber an unterschiedlichen Stellen an: ACE-Hemmer bremsen die Bildung von Angiotensin II, während Sartane direkt dessen Andockstelle blockieren.

Der entscheidende Vorteil von Sartanen ist für viele, dass sie deutlich seltener den unangenehmen Reizhusten verursachen, der bei ACE-Hemmern häufiger auftritt. Deshalb sind Sartane eine oft gewählte Alternative, wenn Husten ein Problem darstellt.

Arzt misst den Blutdruck

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Sartanen auftreten?

Der Gedanke an mögliche Nebenwirkungen kann verunsichern. Es ist aber hilfreich zu wissen, welche Begleiterscheinungen typisch sind, damit Sie sich keine unnötigen Sorgen machen müssen.

Was sind häufige, aber meist harmlose Begleiterscheinungen?

Gerade am Anfang der Behandlung können Schwindel oder Kopfschmerzen auftreten. Diese Symptome entstehen meist, weil sich Ihr Körper erst an den niedrigeren Blutdruck gewöhnen muss.

Tipp:

Stehen Sie langsam aus dem Sitzen oder Liegen auf und trinken Sie ausreichend Wasser. Oft verschwinden diese Beschwerden innerhalb weniger Tage von selbst.

Worauf sollte ich besonders achten?

Selten kann sich der Kaliumspiegel im Blut erhöhen. Ihr ärztliches Fachpersonal wird diesen Wert aber durch regelmässige Kontrollen im Blick behalten. Sollten Sie ungewöhnliche Symptome bemerken oder sich unsicher fühlen, sprechen Sie bitte direkt mit Ihrem ärztlichen Fachpersonal.

Ändern Sie niemals eigenmächtig die Dosierung oder setzen Sie das Medikament einfach ab. Das kann riskant sein. Besprechen Sie alle Änderungen Ihrer Behandlung immer mit Ihrem ärztlichen Fachpersonal.

Wie kann ich meinen Blutdruck zusätzlich zur Medikation senken?

Medikamente wie Sartane sind ein wichtiger Baustein, um Ihren Blutdruck zu kontrollieren. Mit einem angepassten Lebensstil können Sie selbst aktiv die Ursachen Ihres Bluthochdrucks angehen.

Eine ausgewogene Ernährung, mehr Bewegung und ein niedrigeres Gewicht können die Wirkung der Medikamente positiv unterstützen. Der Fokus liegt dabei nicht auf Verboten, sondern darauf, flexibel neue Gewohnheiten in Ihren Alltag zu integrieren, die Ihnen guttun und langfristig erhalten bleiben. Manchmal kann dadurch in ärztlicher Absprache sogar die Dosis der Medikamente reduziert werden.

Oviva Patientin Maike

Mein Arzt sagte, ich solle blutdrucksenkende Medikamente nehmen – doch ich wollte eine medikamentenfreie Alternative. Das Schöne mit Oviva ist, dass ich keinen Druck habe, feste Regeln befolgen zu müssen, und trotzdem abnehme. 

Maike H.

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Wir orientieren uns an Prinzipien wie der DASH-Ernährung. Das bedeutet: viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukte und wertvolle Fette, die nachweislich positiv auf Ihren Blutdruck wirken. Auch ein gesundes Gewicht spielt eine grosse Rolle. Schon eine moderate Gewichtsabnahme kann Ihren Blutdruck spürbar senken und Ihr Herz nachhaltig entlasten. Auch isometrische Übungen unterstützen Sie dabei, Ihren Blutdruck zu verbessern. In Ihren Lerninhalten finden Sie Anleitungen und weitere nützliche Infos zum Thema Blutdruck. 

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Häufig gestellte Fragen

Ernährungsberaterin bei Oviva Schweiz

Geprüft durch:

Pia Lynn Gobetti

Seit 2020 unterstützt Pia als qualifizierte Ernährungsberaterin das Team von Oviva. Mit ihrem fundierten Fachwissen und ihrer einfühlsamen Art begleitet sie Patient*innen auf ihrem Weg zu einer gesünderen Lebensweise. Pia verfügt über einen Bachelor in Ernährung & Diätetik und bringt ihre Expertise gezielt in die tägliche Beratungspraxis ein.

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