Unsere Ernährungsberaterinnen verfügen über umfassende und fundierte Kenntnisse in Bezug auf die Ernährungstherapie und –beratung unterschiedlicher medizinischer Diagnosen, Altersstufen und Bevölkerungsgruppen.

Basierend auf den neusten medizinischen Erkenntnissen und Ernährungsrichtlinien beraten wir Sie gerne.

Für Erwachsene

Übergewicht und Adipositas

Heute sind in der Schweiz 41 % der Erwachsenen übergewichtig oder adipös. Übergewichte und adipöse Personen haben ein erhöhtes Risiko an einem Diabetes Mellitus Typ 2, Herzerkrankungen, Schlaganfällen, Arthritis oder Krebs zu erkranken und weisen ein höheres Sterblichkeitsrisiko auf. Eine Gewichtsreduktion mit Anpassung von Ernährungs- und Bewegungsverhalten können die gesundheitlichen Risiken minimieren.

Übergewicht und Adipositas

Viele Studien haben gezeigt, dass eine gesunde Ernährung mit Ernährungsumstellung zusammen mit körperlicher Betätigung die Schlüssel zu einer langfristigen Gewichtsabnahme sind. Zu den Vorteilen gehören Risikominimierung von Diabetes, verbesserte Bewegungsfähigkeit, besserer Schlaf, höheres Selbstbewusstsein und verminderte Depressionsanfälligkeit.

Diabetes mellitus Typ 2

9 % der Frauen und 18 % der Männer in der Schweiz werden in Ihrem Leben mit Diabetes mellitus Typ 2 diagnostiziert. Diabetes mellitus Typ 2 ist eine chronische Krankheit, bei welcher zu hohe Blutzuckerwerte das Herz, die Nieren, die Augen und die Nerven schädigen können. Die Verringerung des Langzeitzuckers und eine Gewichtsreduktion bei zusätzlichem Übergewicht können den Krankheitsverlauf verbessern.

Diabetes mellitus Typ 2

Bei Diabetes mellitus Typ 2 wurde gezeigt, dass eine gesunde Ernährung, regelmässige Bewegung und ein Gewichtsverlust die Blutzuckerwerte senken und die Insulinempfindlichkeit verbessern kann. Dadurch können das Risiko für Langzeitkomplikationen und Folge-Erkrankungen gesenkt werden.

Hoher Blutzucker

Erhöhte Blutzuckerwerte (Prädiabetes) stellen eine Form des Frühstadiums von Diabetes Mellitus dar. Untersuchungen aus der USA zeigen bei Prädiabetes ein bis zu 70 %-iges Risiko auf, im Verlauf des Lebens an einem Diabetes Mellitus Typ 2 zu erkranken. Durch Optimierung der Ernährung und Bewegung kann der Entwicklung einer Erkrankung entgegengewirkt werden (Prävention).

Hoher Blutzucker

Eine Präventionsstudie aus den USA hat gezeigt, dass eine Reduktion des Körpergewichts um 7 % das Risiko, an Diabetes zu erkranken, halbiert. Ein Gewichtsverlust von 10 % kann das Risiko sogar um über 90 % verringern. Eine Ernährungsumstellung ist wichtig, um auf gesunde Weise Gewicht zu verlieren.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfall

Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellen mit 34 % der Fälle eine der häufigsten Todesursache in der Schweiz dar. Ursachen für einen Schlaganfall können ein zu hoher Blutdruck und Dyslipidämie (Ungleichgewicht bei den Blutfettwerten) sein.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfall

Eine gesunde Ernährung mit optimierter Fettmenge und –qualität sowie Gewichtsreduktion bei Übergewicht kann den Blutdruck, die Blutfettwerte und schliesslich das Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung und einem Schlaganfall zu leiden, nachweislich minimieren.

Krankheiten des Verdauungs-Systems

5-15 % der Bevölkerung leiden an einem Reizdarmsyndrom. 1 % der Bevölkerung an einer Zöliakie. Beide Diagnosen können das Leben von Betroffenen stark beeinflussen. Bei Nichtbehandlung einer Zöliakie kann sich zudem das Darmkrebsrisiko erhöhen.

Krankheiten des Verdauungs­systems

Studien haben gezeigt, dass FODMAP-haltige Lebensmittelgruppen, Reizdarmsymptome verstärken können. Die Symptome bei einem Konsum von weniger FODMAP-haltigen Nahrungsmitteln können in bis zu 70 % der Fälle reduziert werden. Bei der Zöliakie ist eine lebenslange glutenfreie Ernährung erforderlich.

Allergien und Intoleranzen

Bis zu 2,4 % der Erwachsenen in der Schweiz leiden an Lebensmittelallergien und – intoleranzen. Betroffene leiden oft an Ekzemen, Bauchbeschwerden, sowie Erschöpfung. Im schlimmsten Fall führen Allergien zum Tod.

Allergien und Intoleranzen

Allergieauslösende Lebensmittel können identifiziert und eliminiert werden, was in schweren Fällen lebensnotwendig ist. Bei leichteren Fällen können die Symptome durch ein Weglassen der entsprechenden Lebensmittel verringert werden. Ausserdem kann eine Verhinderung von potenziellen Nährstoffdefiziten gewährleistet werden.

Quellen

  • Bundesamt für Statistik. Schweizerische Gesundheitsbefragung 2012
  • Bundesamt für Statistik. Todesursachenstatistik 2012
  • Schweiz Med Forum 2012;12(25):505–513
  • Tabák et al. Prediabetes: a high-risk state for diabetes development. Lancet 2012; 379: 2279–2290.
  • Wülker. Ars Medici 17, 2012
  • Vollenweider et al. Rev. Med. Suisse; 2: 2528-33
  • BAG, Zöliakie und Ernährung in der Schweiz – eine Standortbestimmung, Stellungnahme und Empfehlungen der Eidgenössischen Ernährungskommission 2010
  • Mitt. Lebensm. Hyg. 93 (2002) 537
  • Muir and Gibson. The low FODMAP diet for treatment of irritable bowel syndrome and other gastrointestinal disorders, Gastroenterology and Hepatology, 2013; 9(7): 450-452
  • Sicherer and Sampson. Food allergy: Epidemiology, pathogenesis, diagnosis, and treatment. J Allergy Clin Immunol, 2014; 133(2):291-307
  • Food.gov: Prevalence and incidence of food allergies and food intolerance (2006)

Für Kinder & Jugendliche

Übergewicht und Adipositas

Jeder fünfte Schweizer Jugendliche leidet an Übergewicht oder Adipositas. Dies ist ein Drittel mehr als noch vor 15 Jahren. Übergewichtige Jugendliche leiden oft an psychischen und physischen Belastungen. Es können erste Beschwerden wie Kurzatmigkeit, Rücken- und Gelenkbeschwerden auftreten. Im Erwachsenenalter erhöht Übergewicht das Risiko für Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und andere chronische Krankheiten.

Übergewicht und Adipositas

Eine gesunde Ernährung im Zusammenhang mit körperlicher Betätigung und Unterstützung der Betroffenen inkl. Familienangehörigen können Schlüssel zu einer langfristigen Gewichtsabnahme sein. Durch eine Gewichtsreduktion können Langzeitschäden wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes verhindert werden. Ausserdem kann das psychische Wohlbefinden gesteigert werden.

Diabetes mellitus Typ 1

1 von 500 Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren in der Schweiz leidet an einem Diabetes Mellitus Typ 1. Der Umgang mit der Erkrankung ist komplex und die Ernährung ist ein integraler Bestandteil der Behandlung.

Diabetes mellitus Typ 1

Komplikationen wie Unter- oder Überzuckerungen können mit Blutzuckerkontrollen verzögert oder verhindert werden. Wissensvermittlung zu Kohlenhydratquellen, sowie Menge und Qualität der Hauptnährstoffe sind wichtige Bestandteile der Ernährungstherapie. Durch Anpassungen der Kohlenhydratmenge und –qualität kann das Kohlenhydrat-Insulin-Verhältnis ermittelt werden. Ziele sind eine Blutzuckereinstellung unter Vorbeugung von möglichen Nährstoffdefiziten.

Wachstum und Entwicklung

Die Vorbeugung von möglichen Nährstoffdefiziten können Wachstums- und Entwicklungsstörungen und deren Folgen entgegenwirken. Eine ungenügende Abdeckung mit Nährstoffen im Zusammenhang mit einer Entwicklungsstörung kann zu einer Bildungsschwäche führen, sowie das Risiko erhöhen, eine chronische Erkrankung wie zum Beispiel Diabetes zu entwickeln.

Wachstum und Entwicklung

Eine gesunde Ernährung kann Vorteile in unterschiedlichen Bereichen des körperlichen und psychischen Wohlbefindens eines Kindes haben. Bei Zystischer Fibrose oder Krebs im Kindesalter, ist die Abdeckung mit lebensnotwendigen Nährstoffen von sehr hoher Bedeutung.

Allergien und Intoleranzen

Bis zu 7.5 % der Kinder leiden an einer Lebensmittelallergie oder –intoleranz. Bauchbeschwerden und Erschöpfung können mögliche Folgen davon sein und Lernen sowie die Entwicklung des Kindes beeinflussen. Lebensmittelallergien können Ekzeme verschlimmern und führen im Extremfall zum Tode.

Allergien und Intoleranzen

Allergieauslösende Lebensmittel können identifiziert und eliminiert werden, was in schweren Fällen lebensnotwendig ist. Bei leichteren Fällen können die Symptome durch ein Weglassen der entsprechenden Lebensmittel verringert werden. Ausserdem kann eine Verhinderung von potenziellen Nährstoffdefiziten gewährleistet werden.

Quellen

  • Gesundheitsbericht des Stadt Zürich (2011)
  • Flück et al. Hallo Frau Lehrerin, ich bin zuckerkrank! D-Journal, 133/1998
  • Food.gov: Prevalence and incidence of food allergies and food intolerance (2006)
  • Allergy UK
  • Scientific Advisory Committee on Nutrition: The influence of maternal, fetal and child nutrition on the development of chronic disease in later life (2011)

Kosten & Kostenübernahme

Unsere Ernährungsberaterinnen BSc/HF sind befugt, Leistungen gemäss Krankenpflege-Leistungsverordnung zu erbringen.

Leiden Sie an einer der oben genannten medizinisch indizierten Diagnosen? Laut Krankenpflege-Leistungssverordnung (KLV, Art. 9b) übernimmt die Grundversicherung sechs verordnete Konsultationen. Wenn weitere Konsultationen indiziert sind, kann die ärztliche Verordnung einmal wiederholt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob er Ihnen eine Verordnung zur Ernährungsberatung ausstellen kann.

Ernährungsberatungen ohne ärztliche Verordnungen können über den Selbstzahlertarif von CHF 120.00 pro Stunde bezogen werden.

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