Ernährungsberater/innen HF/FH SVDE befassen sich mit vielen verschiedenen medizinischen Leiden. Die professionellen Oviva Ernährungsberaterinnen verfügen über mehrere Jahre Erfahrung in der Behandlung von unterschiedlichen Problemen, sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern.

Wir haben massgeschneiderte Programme für Beschwerden entwickelt, die mit der Ernährung zusammenhängen, basierend auf den neuesten medizinischen Erkenntnissen und Ernährungsrichtlinien.

Für Erwachsene

Übergewicht und Adipositas

Heute sind in der Schweiz über 41% der Erwachsenen übergewichtig oder adipös, verglichen mit 30% im Jahr 1992. Übergewicht und Adipositas erhöhen das Risiko, an Diabetes mellitus Typ 2, Herzerkrankungen, Schlaganfällen, Arthritis oder Krebs zu erkranken.

Übergewicht und Adipositas

Viele Studien haben gezeigt, dass eine gesunde, ausgewogene Ernährung und kontrollierte Portionengrössen zusammen mit körperlicher Betätigung der Schlüssel zu langfristiger Gewichtsabnahme sind. Zu den Vorteilen gehören Vermeidung von Diabetes, verbesserte Bewegungsfähigkeit und besserer Schlaf, höheres Selbstbewusstsein und verminderte Depressionsanfälligkeit.

Diabetes mellitus Typ 2

18% der Schweizer Männer und 9% der Frauen werden in ihrem Leben mit Diabetes mellitus Typ 2 diagnostiziert. Eine Krankheit, bei welcher hohe Blutzuckerwerte das Herz, die Nieren, die Augen und die Nerven beschädigen und schliesslich zum vorzeitigen Tod führen kann.

Diabetes mellitus Typ 2

Bei Diabetes mellitus Typ 2 wurde gezeigt, dass eine gesunde Ernährung, regelmässige Bewegung und Gewichtsverlust die Blutzuckerwerte senken und die Insulinempfindlichkeit verbessern, was schliesslich das Risiko mindert, Langzeitkomplikationen zu bekommen.

Hoher Blutzucker

Geschätzt gleich viele Erwachsene wie Diabetes mellitus Typ 2 haben, haben einen erhöhten Blutzucker, auch Prädiabetes genannt‚ was ein Frühstadium von Diabetes mellitus Typ 2 darstellt. Laut Untersuchungen aus den USA entwickeln 70% der Patienten mit Prädiabetes den Diabetes mellitus Typ 2 vollständig.

Hoher Blutzucker

Die Diabetes Präventionsstudie aus den USA hat gezeigt, dass eine Reduktion des Körpergewichts um 7% das Risiko, an Diabetes zu erkranken, halbiert. Ein Gewichtsverlust von 10% kann das Risiko sogar um über 90% verringern. Eine Ernährungsumstellung ist wichtig, um auf gesunde Weise abzunehmen.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfall

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind ist mit 34% der Fälle die häufigste Todesursache in der Schweiz. Bluthochdruck und Dyslipidämie (hohes, schlechtes Cholesterin) sind zwei der Hauptgründe für diese Erkrankungen, welche Herzinfarkte und Schlaganfälle zur Folge haben können.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfall

Es ist erwiesen, dass eine gesunde Ernährung und Gewichtsverlust den Bluthochdruck regulieren und die Cholesterinwerte verbessern, was schliesslich das Risiko vermindert, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfällen zu leiden.

Krankheiten des Verdauungs-Systems

5-15% der Schweizer leiden unter Reizdarmsyndrom und ca. 1% unter Zöliakie. Beide Störungen können das Leben von Betroffenen stark beeinträchtigen. Bei Nichtbehandlung von Zöliakie kann sich zudem das Darmkrebsrisiko erhöhen.

Krankheiten des Verdauungs­systems

Studien haben gezeigt, dass eine bestimmte Lebensmittelgruppe, FODMAP genannt, Reizdarmsymptome verstärken kann. Wenn diese aus der Ernährung gestrichen werden, können die Symptome in 70% der Fälle gelindert werden. Bei Zöliakie ist es wichtig, Lebensmittel, welche Gluten enthalten, zu identifizieren und zu eliminieren, um die Erkrankung einzudämmen.

Allergien und Intoleranzen

Die Prävalenz von Lebensmittelallergien und -intoleranzen wird bei Erwachsenen auf 1,4% bis 2,4% geschätzt. Diese können Hautprobleme wie Ekzeme verschlimmern und in seltenen Fällen zum Tod führen. Lebensmittelallergien können ausserdem zu Bauchbeschwerden und Erschöpfung führen, was einen möglichen Einfluss auf die Lebensqualität haben kann.

Allergien und Intoleranzen

Lebensmittel zu identifizieren und zu eliminieren, auf welche Sie allergisch sind, kann in gewissen Fällen lebensnotwendig sein. Bei der Mehrheit der Betroffenen mit leichten Allergien und  Intoleranzen verbessern sich die Symptome, wenn diese Lebensmittel vermieden werden und auf eine gesunde Ernährung geachtet wird.

Quellen

  • Bundesamt für Statistik. Schweizerische Gesundheitsbefragung 2012
  • Bundesamt für Statistik. Todesursachenstatistik 2012
  • Schweiz Med Forum 2012;12(25):505–513
  • Tabák et al. Prediabetes: a high-risk state for diabetes development. Lancet 2012; 379: 2279–2290.
  • Wülker. Ars Medici 17, 2012
  • Vollenweider et al. Rev. Med. Suisse; 2: 2528-33
  • BAG, Zöliakie und Ernährung in der Schweiz – eine Standortbestimmung, Stellungnahme und Empfehlungen der Eidgenössischen Ernährungskommission 2010
  • Mitt. Lebensm. Hyg. 93 (2002) 537
  • Muir and Gibson. The low FODMAP diet for treatment of irritable bowel syndrome and other gastrointestinal disorders, Gastroenterology and Hepatology, 2013; 9(7): 450-452
  • Sicherer and Sampson. Food allergy: Epidemiology, pathogenesis, diagnosis, and treatment. J Allergy Clin Immunol, 2014; 133(2):291-307
  • Food.gov: Prevalence and incidence of food allergies and food intolerance (2006)

Für Kinder & Jugendliche

Übergewicht und Adipositas

Jeder fünfte Jugendliche in der Schweiz leidet an Übergewicht oder Adipositas (BMI > 25). Das ist ca. 1/3 mehr als vor 15 Jahren. Übergewichtige Jugendliche werden meistens auch übergewichtige Erwachsene. Oft leiden sie an hohen psychischen und physischen Belastungen und ersten Beschwerden wie Kurzatmigkeit oder Rücken- / Gelenksbeschwerden.  Im Erwachsenenalter erhöht Übergewicht das Risiko für Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und andere chronische Krankheiten.

Übergewicht und Adipositas

Viele Studien haben gezeigt, dass eine gesunde, ausgewogene Ernährung und kontrollierte Portionengrössen zusammen mit körperlicher Betätigung der Schlüssel zu langfristiger Gewichtsabnahme sind. Eine Gewichtsreduktion bei übergewichtigen oder adipösen Kindern kann entscheidend sein, um Langzeitschäden wie Herzerkrankungen und Diabetes zu vermeiden sowie das psychische Wohlbefinden zu verbessern.

Diabetes mellitus Typ 1

Ca. 1 von 500 der Kinder und Jugendlichen unter 16 Jahren in der Schweiz leidet unter Diabetes mellitus Typ 1. Der Umgang mit der Krankheit ist komplex und die Ernährung ist ein integraler Bestandteil der Behandlung.

Diabetes mellitus Typ 1

Radikale Blutzuckerwertkontrollen können Komplikationen der Diabetes verhindern oder verzögern. Das Wissen, wie man das Kohlenhydrat-Insulin Verhältnis berechnet und eine gesunde Ernährung aufrechterhalten kann, sind wichtige Elemente für diese Kontrollen.

Wachstum und Entwicklung

Die Bedeutung der Ernährung im Wachstum und in der Entwicklung eines Kindes nimmt immer mehr zu. Es ist erwiesen, dass eine schlechte Ernährung schädliche Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche eines Kindes haben kann. Dazu gehören Bildungsschwäche und das Risiko, chronische Krankheiten wie Diabetes zu entwickeln.

Wachstum und Entwicklung

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung von der Geburt bis ins Erwachsenenalter ist wichtig für das Wachstum und die Entwicklung eines Kindes, denn sie bringt Vorteile in unterschiedlichen Bereichen des körperlichen und psychischen Wohlbefindens. Dies ist von besonders hoher Bedeutung, wenn Kinder schwerwiegende Erkrankungen haben, welche ihr Wachstum einschränken, so wie zystische Fibrose und Krebs.

Allergien und Intoleranzen

Die Prävalenz von Lebensmittelallergien und -intoleranzen wird bei Kindern auf 0,3% bis 7,5% geschätzt. Ein Leiden, welches zu Bauchbeschwerden und Erschöpfung führen und somit das Lernen und die Entwicklung beeinflussen kann. Ausserdem können Lebensmittelallergien Hautprobleme wie Ekzeme verschlimmern und im Extremfall zum Tode führen.

Allergien und Intoleranzen

Lebensmittel zu identifizieren und zu eliminieren, auf welche ein Kind allergisch ist, kann in gewissen Fällen lebensnotwendig sein. Bei der Mehrheit der Betroffenen mit leichten Allergien und  Intoleranzen verbessern sich die Symptome, wenn diese Lebensmittel vermieden werden und auf eine gesunde Ernährung geachtet wird.

Quellen

  • Gesundheitsbericht des Stadt Zürich (2011)
  • Flück et al. Hallo Frau Lehrerin, ich bin zuckerkrank! D-Journal, 133/1998
  • Food.gov: Prevalence and incidence of food allergies and food intolerance (2006)
  • Allergy UK
  • Scientific Advisory Committee on Nutrition: The influence of maternal, fetal and child nutrition on the development of chronic disease in later life (2011)

Kosten

Wenn Sie an einer der oben aufgeführten Krankheiten leiden, übernimmt Ihre Grundversicherung die Kosten der Beratung. Die Versicherung kommt für bis zu 2 mal 6 Sitzungen auf. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob eine Ernährungsberatung für Sie sinnvoll ist.

Natürlich führen wir auch Ernährungsberatungen ohne ärztliche Verordnungen durch. Dafür verrechnen wir einen Stundensatz von 120.00 CHF.

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